Eppenberg-Wöschnau
Wie einst im Osten: Alle Anträge werden einstimmig genehmigt

Die Gemeindeversammlung in Eppenberg-Wöschnau verlief in völliger Eintracht. Auch die Jahresrechnung, welche mit einem Plus von 142 637 Franken besser als budgetiert abschliesst, gab wenig zu reden.

Christian von Arx
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Die Gemeindeversammlung von Eppenberg-Wöschnau war einmütig.

Die Gemeindeversammlung von Eppenberg-Wöschnau war einmütig.

Bruno Kissling

Was soll der Berichterstatter melden, wenn an einer Versammlung ausser dem Vorsitzenden niemand das Wort ergreift und alle Anträge einstimmig genehmigt werden? So geschehen an der Rechnungsgemeinde im Pavillon von Eppenberg-Wöschnau. Die 18 Anwesenden stellten sich so einmütig hinter ihre Führung wie einst im Osten vor 1989. Mit einem kleinen Unterschied: Auf dem Eppenberg gabs nach der Versammlung gratis Bratwurst und Bier für das Volk. In der frischen Bergluft taten dann alle den Mund auf.

Die Jahresrechnung 2016 schliesst um 142'637 Franken besser ab als budgetiert. Grund dafür sind höhere Einnahmen aus Quellensteuern sowie Nach- und Strafsteuern. «Das wird sich 2017 kaum wiederholen», warnte Präsident Stephan Bolliger. Zwei Kreditabrechnungen (Kanalsanierung Dorfstrasse, Belagssanierung und neue Wasserleitung Hauptstrasse Wöschnau) fielen günstiger aus als die bewilligte Summe. Der Friedensrichterkreis mit Schönenwerd wird auf Gretzenbach ausgedehnt. Die Solidis Revision AG (Olten) bleibt ein weiteres Jahr externe Rechnungsprüfungsstelle.

Bleibt der Blick in die Zukunft: Am 27. Oktober werden die neuen Behördenmitglieder vereidigt. Im Gemeinderat wird Regula Nast Regina Widmer ersetzen. So bleibts bei eine Vertretung der Wöschnau und der Frauen: «Der Umgangston wird durch die Anwesenheit einer Frau umgänglicher», stellte Stephan Bolliger fest. Die Budgetgemeinde findet am 7. Dezember statt.

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