Schönenwerd

Weichenstellungen für die Zukunft – neue Strategie im Alters- und Pflegeheim

Regionales Altersheim von Eppenberg-Wöschnau, Däniken, Gretzenbach und Schönenwerd in Schönenwerd

Haus im Park

Regionales Altersheim von Eppenberg-Wöschnau, Däniken, Gretzenbach und Schönenwerd in Schönenwerd

Der regionale Alters- und Pflegeheimverein «Haus im Park» in Schönenwerd erarbeitet sein Strategiepapier.

«Die Strategieplanung für ein Alters- und Pflegeheim ist herausfordernd», schreibt der Alters- und Pflegeheimverein «Haus im Park» in einer Medienmitteilung. Auf dem Markt besteht Wettbewerb, die Seniorinnen und Senioren können Angebot und Anbieter frei wählen. Sie sind nicht gezwungen, in ein Heim in der bisherigen Wohngemeinde oder ein regionales Heim einzutreten, die Heime müssen sich somit im Wettbewerb positionieren.
Der Verein des «Haus im Park» mit Präsident Roger Zimmermann hat sich mit dieser Problematik und allgemein mit «Wohnen im Alter» auseinandergesetzt. Nun wird eine externe Unterstützung beigezogen, um die Zukunft des «Haus im Park» zu koordinieren und zu planen.

Gery Meier, langjähriger ehemaliger Gemeindepräsident von Däniken und Inhaber der Gery Meier Consulting, hat vom Altersheimverein den Auftrag für eine Erarbeitung einer strategischen Weiterentwicklung für das «Haus im Park» erhalten. Oberstes Ziel ist es, dass der Betrieb weiterhin im veränderten sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld bestehen kann. Dabei soll eine kritische Analyse mit den strategischen Herausforderungen erarbeitet werden.

Zusammenarbeit wird geprüft

Die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Heimen sowie mit der Genossenschaft Alterssiedlung in Schönenwerd soll angestrebt werden. Die Vernetzung mit den Heimen der Region soll, wo eine Zusammenarbeit erwünscht ist, intensiviert werden. Synergien wären gemäss dem «Haus im Park» auf jeden Fall vorhanden. Die gemeinsame Erbringung von Dienstleistungen kann geprüft werden, sofern dadurch Kosten gesenkt oder Leistungen optimiert werden können.

Gery Meier selber sieht seine Aufgabe darin, in Zusammenarbeit mit einem speziell dafür eingesetzten Ausschuss, strategische Ziele zu definieren und den gesamten Prozess zu koordinieren. «Die Mehrheit der Alters- und Pflegeheime in der Schweiz und somit auch in unserer Region Olten-Gösgen sind mit einer Vielzahl von strategischen Herausforderungen konfrontiert», so Meier. «Im Vordergrund stehen: Angebot, Personal, Kultur und Kosten gegenüber der Pflegequalität. Hier gilt es Antworten für die Zukunft zu finden. Es sollen konkrete Ziele und Massnahmen definiert werden.» Bereits hat der kleine Strategieausschuss unter seiner Federführung erstmals getagt und das weitere Vorgehen bestimmt. «Die Partizipation von weiteren Interessierten am Strategieprozess ist auch seitens des Auftraggebers erwünscht» hält Gery Meier . Er wird noch in diesem Jahr entsprechende Gespräche mit interessierten Kreisen führen.

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