Was Ortsnamen verraten

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Die ältesten Namen von Orten sind keltischer oder lateinischer Herkunft. Sie sind oft Indikator für kontinuierlich besiedelte Plätze seit römischer Zeit. In unserem Gebiet sind solche Orte mehrheitlich links der Aare und deutlich gehäuft westlich von Solothurn anzutreffen. Zu dieser Gruppe gehören Namensbildungen mit -ach. Zur ersten Schicht germanischer Ortsnamen gehören die Bildungen auf -ingen. Sie haben ihren Verbreitungsschwerpunkt rechts der Aare. Dieser Kategorie ist aber auch Oensingen zuzurechnen. Die Klus wird damit wiederum zum Markpunkt zwischen den Siedlungsentwicklungen im Westen und Osten. (frb)

Hinweis

«Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn 25/2020». Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Werkhofstr. 55, 4509 Solothurn, Fr. 20.–