Rechnung

Walterswil schreibt für 2019 schwarze Zahlen

Positiv auf das Rechnungsergebnis haben sich die Steuereinnahmen bei den natürlichen und juristischen Personen ausgewirkt.

Positiv auf das Rechnungsergebnis haben sich die Steuereinnahmen bei den natürlichen und juristischen Personen ausgewirkt.

Der Gemeinderat Walterswil durfte an seiner Sitzung vom 8. Juni 2020 eine positive Jahresrechnung 2019 zuhanden der Rechnungsgemeindeversammlung verabschieden. Der Rechnungsabschluss weist einen Ertragsüberschuss von 444'011.22 Franken aus. Somit schliesst die Rechnung besser ab als den im Budget vorgesehenen Ertragsüberschuss von 197'242 Franken. Die Nettoinvestition beläuft sich auf 227 298.85 Franken, wie die Gemeinde mitteilt.

Höhere Kosten als budgetiert entstanden vor allem in den Bereichen Schulen, Sozialhilfe und Asylwesen. Positiv auf das Ergebnis haben sich die Steuereinnahmen bei den natürlichen und juristischen Personen ausgewirkt. Diese Entwicklung muss jedoch vorsichtig interpretiert werden, weil es sich zum Teil um einmalige Mehreinnahmen handelt, welche im Jahr 2020 nicht mehr fliessen. Die Ergebnisse der Spezialfinanzierungen konnten sich alle gegenüber dem Budget 2019 verbessern, auch die Abfallbeseitigung schliesst nun positiv ab. An der Gemeindeversammlung werden zudem diverse Abrechnungen zur Genehmigung vorgelegt.

Spitex-Wechsel steht bevor, sofern Souverän zustimmt

Der Kantonsrat hat am 8. Mai 2018 die Änderung des Sozialgesetzes beschlossen, welches neu die Restkostenfinanzierung für die Spitex regelt. Die Spitex Däniken-Gretzenbach-Walterswil ist zu klein, um diese Anforderungen abzudecken, deswegen wurden die Fusionsgespräche mit der Spitex Schönenwerd, Niedergösgen, Eppenberg-Wöschnau, Rohr wieder aufgenommen. Der Gemeinderat hat sich nach anderen Möglichkeiten umgehört und schliesslich an seiner Sitzung vom 11. Mai 2020 zuhanden der Gemeindeversammlung beschlossen, den Wechsel des Leistungsvertrags Grundversorgung von der Spitex Däniken-Gretzenbach-Walterswil zur Spitex Lindenpark in Oftringen vorzunehmen.

Die Ortsplanungsrevision Walterswil konnte im März 2018 gestartet werden. Es wurde ein umfassendes Leitbild erstellt und momentan wird der Zonenplan und das Zonenreglement überarbeitet. Zusätzlich muss ein Naturinventar und Naturkonzept erarbeitet werden, welches im ursprünglichen Kredit nicht enthalten war. Aufgrund dieser und anderer Zusatzkosten ist nun ein Nachtragskredit von 65000 Franken notwendig.

Ebenfalls traktandiert ist ein möglicher Kauf der Quellen der Bürgergemeinde Aarburg (auf Gemeindegebiet Walterswil) sowie der Kauf einer Waldparzelle. Der Gemeinderat möchte die Bevölkerung informieren und gleichzeitig den Tenor spüren.

Aufgrund der Coronapandemie findet die Gemeindeversammlung am 2. Juli 2020 in der Mehrzweckhalle Walterswil statt. Dort können die nötigen Abstandsvorschriften eingehalten werden. (mgt)

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