Der schön geschmückte Weihnachtsbaum und die vielen Kerzenlichter bescherten eine vorweihnachtliche Stimmung, welche mit den nachfolgenden Melodien noch verstärkt wurde.

Die Musikgesellschaft Trimbach eröffnete das Konzert unter der Stabführung von Heinz Jäggi aus Aarau und spielte «North Country Pastorale» von Ray Steadman-Allen, welchem «Drink to me only» arrangiert von Edrich Siebert folgte, wie Ansager René Lüthi aus Olten berichtete. Er veranschaulichte zu den vorgetragenen Melodien viele interessante und wissenswerte Angaben. So konnte er das von Daniel Schenker gespielte Euphonium-Solo «Das Bild der Rose» arrangiert von Ernst Graf ansagen. Daniel Schenker intonierte das ruhige und schöne Bild der Rose gefühlvoll und gekonnt. Diesem musikalischen Leckerbissen folgte das ukrainische Weihnachtslied «Carol of the Bells» von Mykola Leontovych. Die Komposition forderte von den Musikantinnen und Musikanten viel Können, das sie bravourös meisterten.

Unter der Leitung von Vizepräsident Erich Schenker sang der Chor der Vereinigung apostolischer Christen stimmungsvolle Weihnachtslieder, beginnend mit dem Lied «In keinem andern ist das Heil». Mit «Wohl mir, dass ich Jesum habe» von Johann Sebastian Bach und «In das Warten dieser Welt» von Felix Mendelssohn Bartholdy und der Zugabe, «Seht, das Wunder ist geschehen», endete der wunderschöne und klangvolle Auftritt der Sängerinnen und Sänger, welcher mit viel Applaus verdankt wurde.

Mit dem bekannten «Arioso» von Johann Sebastian Bach übernahm die Musikgesellschaft wieder den musikalischen Part. Diesem folgte das von Frédéric Chopin komponierte «So Deep Is the Night», bei dem Es-Cornetist Heinz Hosner sein Können zum Besten gab. Eine neuzeitliche Melodie ertönte anschliessend mit « Io Senza Te» von Peter Reber. Dieses Stück wurde bekannt durch Peter, Sue und Marc, welche 1981 für die Schweiz den vierten Platz am Eurovision Song Contest in Dublin errangen. Es folgte das ausgesprochen stimmungsvoll vorgetragene und sehr bekannte «Hallelujah» von Leonard Cohen. Dem kräftigen Applaus konnte entnommen werden, dass das Konzert sehr zu gefallen wusste.

Mit dem Dank und den guten Wünschen des Ansagers René Lüthi sowie dem traditionellen «Stille Nacht» von Franz Xaver Gruber endete das vorweihnachtliche Konzert.