Zwei Mal pro Jahr organisierte die reformierte Kirchgemeinde früher den Suppentag. Der Erlös dieses Anlasses ging jeweils an ein Hilfswerk. «Suppe ist aber irgendwie nicht mehr so beliebt», sagt Sabine Woodtli. Sie ist die Sozialdiakonin des Pfarrkreises Trimbach.

Darum habe man sich vor einigen Jahren dazu entschieden, den Suppentag zu modernisieren und «aufzuwerten». Bereits im Februar 2018 lud die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Olten zum «Fair Essen» mit Pilz- und Spinatrisotto ein. Die Kollekten wurden an das gemeinsame ökumenische Fastenaktionsprojekt gespendet. Woodtli organisiert nun den neusten Anlass «Fair Essen»: Er findet am Samstag von 11.30 bis 13 Uhr im Johannessaal der reformierten Kirche Trimbach statt.

«Eine Ungarin und ihre Mutter werden uns bekochen», so Woodtli. Auch das Menü steht bereits fest: Es wird typisches ungarisches Gulasch serviert. Die Lebensmittel stammen laut der Sozialdiakonin allesamt aus fairer Produktion, darauf würden sie besonders achten. Ganz gemäss dem Motto des Anlasses: «Fair Essen».

Spenden gehen nach Ungarn

Nach dem Essen geht es ebenso fair weiter. Woodtli erklärt: «Das Essen ist kostenlos. Aber jeder, der möchte, kann nach dem Anlass einen Batzen ins bereitgestellte Kässeli werfen.» Für Kaffee und das Dessert im Anschluss an das Mittagessen würden kleine Beträge verlangt.

Die eingegangene Kollekte wird anschliessend «vollumfänglich gespendet». Und zwar dem Gastland Ungarn. «Das Geld kommt einem Projekt der HEKS in Ungarn zugute. Dort werden damit Programme für Kinder und Frauen sowie die örtlichen Kirchen unterstützt», so Woodtli. Auch das eingenommene Geld aus dem Kaffee- und Dessertverkauf werde dem guten Zweck gespendet.

«Fair Essen» mit Gastland Ungarn: Samstag, 3. November, von 11.30 bis 13 Uhr im Johannessaal der reformierten Kirche Trimbach.