Insgesamt gingen bei der kantonalen Alarmzentrale rund 60 Meldungen ein, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilte.

In knapp 50 Fällen seien Wassereinbrüche gemeldet worden. Allein in Gretzenbach wurden 19 Keller überschwemmt. Der starke Wind entwurzelte zudem zahlreiche Bäume.

Bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter

Am Samstagnachmittag und -abend waren teils heftige Gewitter über die Schweiz gezogen - und haben der Hitzewelle ein Ende gesetzt. Wurden vorerst noch Temperaturen von bis zu 32 Grad gemessen, stürmte es später am Tag stellenweise heftig.

Die kräftigsten Gewitterzellen entluden sich am Jurasüdfuss und am Bodensee, wie der Wetterdienst MeteoSchweiz auf seinem Blog schreibt. Im Oberaargau fielen stellenweise knapp 90 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. In Wynau im Kanton Bern wurden in nur 20 Minuten 31 Liter gemessen.

Auch Hagel wurde da und dort verzeichnet. Besonders viele Meldungen gingen aus Orten am Jurasüdfuss ein, wie ein Meteorologe von MeteoSchweiz gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Besonders stürmisch wurde es südlich von Interlaken BE, wo Böen von 105 Kilometern pro Stunde erreicht wurden.