Partnergemeinden
Trimbach zu Besuch in Trimbach

Das Nachbarsdorf Oltens trifft sich jährlich mit zwei französischen Partnergemeinden: Trimbach près Wissembourg und Triembach-au-Val.

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Die 20 Reiselustigen in Trimbach près Wissembourg (F).

Die 20 Reiselustigen in Trimbach près Wissembourg (F).

zvg

Fällt das Wort «Trimbach», so denkt wahrscheinlich jeder Oltner an die nördlich an die Stadt angrenzende Gemeinde am Fuss des Hauensteins. An den Duft frisch gebackener Guetzli, die Aussicht von den Hügeln des Dorfes oder das Plätschern des Dorfbachs, wenn sich dieser mit der Aare vereint. Das Elsass dürfte jedoch eine Assoziation sein, welche im Zusammenhang mit dem Namen des Oltner Nachbarn eher selten gebildet wird.

Partnergemeinden in Frankreich

Und doch ist das Elsass für Trimbach von Bedeutung, denn dort befinden sich zwei Partnergemeinden des Schweizer Dorfes – Trimbach près Wissembourg im Norden und Triembach-au-Val in den Vogesen. Die Schwestern des Solothurner Trimbachs wurden zum ersten Mal im Jahre 1975 vom damaligen Gemeindepräsidenten Josef Reichmuth besucht.

Seit dann pflegen die jeweiligen Gemeindepräsidenten und -schreiber die Beziehung zwischen den drei Dörfern. Jährlich findet ein Treffen der Tri(e)mbacher statt. Am zweiten Sonntag jedes Septembers treffen sich einige der Einwohner rotierend in einem der drei Dörfer. Die Schweizer Gemeinde wird 2018 wieder Gastgeberin sein.

Bonjour, wie goht’s?

Dieses Jahr besuchten 20 Trimbacher und Trimbacherinnen das im Elsass liegende Trimbach près Wissembourg. Nach einer Carfahrt von rund 240 km kamen die Reiselustigen in der französischen Schwestergemeinde an. Mit «Bonjour, wie goht’s» wurden sie herzlich empfangen und alsbald zur Brunchtafel geleitet. Eine knappe Viertelstunde später waren auch die Freunde aus Triembach-au-Val eingetroffen. Man berichtete über das vergangene Jahr und hörte den drei Gemeindepräsidenten, Jean-Paul Haennel, Jean-Georges Hirschfell und Karl Tanner, zu.

Am Nachmittag wurden die beiden Cars bestiegen und man fuhr gemeinsam nach Mothern, wo die Ausstellung «Il était une fois le Rhin» besucht wurde. Unter kundiger Führung machten sie einen kleinen Rundgang zu typischen Elsässer Riegelbauten. Zum Schluss besuchte die Reisegruppe Munchhausen, bevor sie zurück zur Gastgebergemeinde fuhr, wo das Treffen mit einem Abendessen beendet wurde.

Mit der obligatorischen halben Stunde Verspätung verabschiedete man sich für ein Jahr, in der Hoffnung, alle mit einem «Bonjour, wie goht’s» wieder begrüssen zu können. (HH/KS)