Trimbach
Wie wird der Verkehr geregelt, wenn grössere Bauprojekte anstehen? – Anwohnende fordern Auskunft

Anwohnerinnen und Anwohner in Trimbach fürchten ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Mahrenstrasse. In einem Brief wurde das Anliegen dem Stadtrat vorgelegt.

Felix Ott
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Wie soll mit dem Baustellenverkehr an der Mahrenstrasse in Trimbach umgegangen werden? (Symbolbild)

Wie soll mit dem Baustellenverkehr an der Mahrenstrasse in Trimbach umgegangen werden? (Symbolbild)

Walter Schwager (Archiv)

An der engen und maroden Mahrenstrasse wurden in den letzten Jahren eine Tempo 30 Zone sowie verkehrsberuhigende Baumassnahmen umgesetzt. Da immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner an die Verbindungsstrasse zwischen Trimbach und Lostorf ziehen würden, steige auch das Verkehrsaufkommen, berichtet Gemeindepräsident Martin Bühler auf Anfrage. Dazu komme der zusätzlich anfallende Baustellenverkehr, wenn Gebäude neu gebaut oder saniert werden.

Die Anwohnerinnen und Anwohner fürchten, dass dieser Verkehr bei grösseren Bauprojekten zu gefährlich und einengend wird. Deshalb verfassten rund 90 Trimbacherinnen und Trimbacher einen Brief an den Gemeinderat, in dem Auskunft gefordert wird, wie mit dem Baustellenverkehr bei grösseren Bauprojekten umgegangen werden soll.

«In den letzten fünf Jahren wurde jährlich etwa ein Haus neu gebaut oder saniert»,

sagt Bühler auf Anfrage. Dabei sei eine Verkehrsführung für die Baustellenzufahrten nicht üblich. Wenn jedoch grössere Projekte anstehen, würde ein Baustellenmanagement zwingend nötig werden.

Aktuell werde die Verkehrssituation an der Mahrenstrasse analysiert, um herauszufinden wie sich dieser zusammensetzt. Neben der Regulierung des Baustellenverkehrs werde zudem ein Konzept erstellt, das den Verkehrsfluss im Quartier verbessern soll. Über beide Projekte wird die Bevölkerung regelmässig informiert.

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