Trimbach
Unterwegs im Auftrag der Dorfästhetik

Der Verschönerungsverein Trimbach kümmert sich schon seit Jahrzehnten um ein attraktives Erscheinungsbild der Gemeinde. Der Verein kümmert sich unter anderem um den Unterhalt von Ruhebänken, Feuerstellen, Waldhütten, Spielplätze etc.

Rebecca Rutschi
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Der VVT schaut dazu: das Waldhaus «Schoneflüehli».

Der VVT schaut dazu: das Waldhaus «Schoneflüehli».

Bruno Kissling

Bald 100 Jahre gibt es ihn – den Verschönerungsverein Trimbach (VVT). Im Jahr 1924 hat der damalige Vereinsvorstand in den Statuten festgehalten, dass der Zweck des VVT «die Erstellung von Anlagen und Fusswegen, die Erschliessung von interessanten Aussichtspunkten und Waldpartien, sowie die Erstellung von Ruhebänken und Sitztafeln» sei. Mittlerweile umschreibe man diesen Zweck mit den Worten:

«Erhaltung und Verschönerung unseres Naherholungsgebiets»,

erklärt Vereinspräsident, Martin Staub.

In Praxis habe die Arbeit des Vereins jedoch einen ähnlichen Charakter wie damals. Der VVT kümmert sich so um den Unterhalt der Ruhebänke und Feuerstellen, die Waldhütte «Schoneflüehli» und den Erholungs- und Erlebnisspielplatz «Dellenpark». Ausserdem arbeitet der Verein am Erhalt des 2017 eigens gegründeten Trimbacher Rundwanderwegs. Dieser ist rund 8 Kilometer lang und führt zum Beispiel am Bahnlehrpfad vorbei, welcher durch den VVT bereits vor Jahren mit Infotafeln versehen wurden.

Arbeitseinsätze der aktiven Seniorengruppe

Die Arbeit des VVT wird von einer Seniorengruppe ausgeführt. Die Arbeitsgruppe umfasst 25 bis 30 aktive Senioren, die 18 Arbeitsnachmittage im Jahr leisten. Normalerweise starten sie ihre Arbeit Mitte März und enden im November. Im vergangenen Jahr habe sich dieser Zeitplan aber aufgrund der Coronakrise stark verschoben, berichtet Staub.

Da in der Seniorengruppe alle Mitglieder über 65 Jahre alt sind, war beim Zusammentreffen besondere Vorsicht geboten. «Es konnten dennoch fast alle geplanten Arbeiten erledigt werden», so der Vereinspräsident. Ab dem 9. Juni fanden total 12 Arbeitseinsätze mit durchschnittlich 16 Mann statt. Im aktuellen Jahr werden es wohl wieder mehr sein, coronabedingt startet die Seniorengruppe ihre Arbeit aber auch heuer verspätet.

Ein Mitgliederbeitrag an den Verein ist freiwillig. Der VVT sei dementsprechend auf die finanzielle Unterstützung von Gönner und Sponsorinnen angewiesen. Die Trimbacher Bevölkerung und einheimische Firmen griffen dem Verein jeweils sehr grosszügig unter die Arme, beteuert Staub. Die Beiträge werden von finanzieller, sowie auch materieller Unterstützung der Einwohner- und Bürgergemeinde ergänzt. Im Gegenzug dazu präsentiere der VVT Vertreterinnen und Vertretern der Einwohner- und Bürgergemeinde jeden Sommer den Zwischenstand der aktuellen Arbeit.