Trimbach
Der Trimbacher Gemeinderat will Schulstandorte prüfen – dafür wird ein Kommunikationsexperte hinzugezogen

An der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde ein Kommunikationsbüro für den Dialog mit der Bevölkerung beauftragt. Es geht dabei um das komplexe und teure Projekt Schulstandort.

Felix Ott
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Das Schulhaus Gerbrunnen ist eine der vier Bildungsstätten in Trimbach

Das Schulhaus Gerbrunnen ist eine der vier Bildungsstätten in Trimbach

Bruno Kissling

Obwohl die Schule in Trimbacher 2017 eine hervorragende Bewertung vom Evaluationsteam der Fachhochschule Nordwestschweiz erhalten hat, müssen längerfristig die vier Schulstandorte überarbeitet werden. Macht es noch Sinn, den Schulbetrieb an vier Orten aufrechtzuerhalten?

Um die kommenden Herausforderungen besser anzupacken, hat der Gemeinderat Trimbach an seiner letzten Sitzung das Kommunikationsbüro Reset Thinking damit beauftragt, die Bevölkerung künftig über den Projektverlauf zu informieren. Da es sich um ein sehr komplexes Thema handle, wird laut Gemeindepräsident Martin Bühler Content Experte Bruno Habegger die Kommunikation zum Schulstandort professionell begleiten.

Martin Bühler, Gemeindepräsident von Trimbach, mit Blick von der Froburgstrasse nähe Rastplatz Lueg is Land auf Trimbach und Olten.

Martin Bühler, Gemeindepräsident von Trimbach, mit Blick von der Froburgstrasse nähe Rastplatz Lueg is Land auf Trimbach und Olten.

Bruno Kissling

Ziemlich sicher sei bereits, dass es nicht bei vier Standorten, Mühlematt, Gassacker, Leinfeld und Gerbrunnen, bleiben werde, berichtet Bühler auf Anfrage. Der Gemeinderat möchte auf Neubauten setzen und dann eventuell nur noch drei Standorte in Betracht ziehen. Die beiden Schulhäuser Gasacker und Gerbrunnen seien nur mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand zu sanieren.

Ein Neubau erlaube zudem, eine zukunftsgerichtete Schule zu bauen. Der Neubau habe ebenfalls den Vorteil, den Schulbetrieb nicht zu stören. Eine Sanierung sei hinderlich für den Schulbetrieb, da dies mit ständigem Lärm und anderen Unannehmlichkeiten in den Bildungsstätten einherginge, erklärt der Gemeindepräsident.

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