Rindsfilet mit Parmesan-Trüffeltagliatelle und zum Dessert einen Schneeball aus der Molekularküche sowie freie Auswahl vom Dessertbuffet – inklusive Schokoladenbrunnen. Am Freigagabend ist die SRF-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» zu Gast im Restaurant Schloss Falkenstein in Niedergösgen. Und die fünf Stammgäste kamen ins Schwärmen: «Phänomenal», «so romantisch» und «das hat mich kulinarisch umgehauen» lauteten die Lobe. Zuvor gastierten die fünf Stammgäste bereits in Balsthal, zwei Mal in Solothurn und in Bolken. Niedergösgen war die letzte Station.

«Das war aussergewöhnlich»

Renato Würgler, Wirt und Geschäftsführer des Gasthauses zum Schloss Falkenstein, erzählt dieser Zeitung von den Dreharbeiten: Die Sendung sei bereits Ende Juni aufgenommen worden. Das SRF-Team habe fast den ganzen Tag im Restaurant verbracht. «Das war schon aussergewöhnlich. So etwas erlebt man ja schliesslich nicht jeden Tag», sagt Würgler, der das Restaurant im Januar 2018 übernommen hatte.

Zusammen mit Stammgast Gilbert Ernst trat Würgler vor die Kamera. Ernst schwärmt von dem «Traumgarten» seiner Lieblingsbeiz. Ihm gefallen die schöne Atmosphäre und der Hauch von «Schickimicki». Währenddessen erklärt der Wirt das Buffet-Konzept seines Gasthauses: Bei den Vorspeisen und den Desserts können sich die Gäste jeweils à Discretion an der Theke bedienen.

Dass das Restaurant eine Hauptrolle in der SRF-Sendung spielt, kommt dem Wirt natürlich gelegen: «Das SRF hat eine grosse Reichweite und die Sendung ‹Mini Beiz, dini Beiz› wird gerne geschaut.» Mit dem Auftritt erhofft sich Würgler auch einen Werbeeffekt. «Einerseits habe ich eine neue Herausforderung gesucht, andererseits will ich natürlich auch einem Publikum zeigen können, was wir hier machen und wer wir sind.»

Dessert aus der Molekularküche

Den Ehrengästen habe man darum auch ein besonderes Erlebnis bieten wollen: «Gerade mit dem speziellen Dessert aus der Molekularküche versuchten wir zu punkten», so Würgler. Und das hat funktioniert: Die Gäste staunten über die Show, die der Wirt zusammen mit seinem Team direkt am Esstisch veranstaltete. Die Nudeln wurden in einem Parmesan-Laib zubereitet, Stammgast Ernst war für das Anrichten des Desserts zuständig.

Die Sendung, die morgen Freitag ausgestrahlt wird, hat der Wirt selbst noch nicht gesehen. Ein bisschen nervös deswegen ist er. Würgler muss dennoch am Freitagabend arbeiten. Aber: «Wir schauen uns die Sendung dann zusammen mit dem ganzen Team an, sobald die Gäste gegangen sind.»