Starrkirch-Wil
Abbruchsarbeiten an der Hardbrücke zeigten: Eine Erneuerung war bitter nötig

Seit Mai wird in Starrkirch-Wil an der Überführung gebaggert. Im November ist die Hardbrücke fertig.

Cyrill Pürro
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Für die Erneuerung der Hardbrücke zeigte die Bevölkerung von Starrkirch-Wil grosses Verständnis.

Für die Erneuerung der Hardbrücke zeigte die Bevölkerung von Starrkirch-Wil grosses Verständnis.

Bruno Kissling

Im Frühling begannen die Bauarbeiten an der Hardbrücke. Der Übergang für Fahrzeuge wurde gesperrt, für die Fussgängerinnen und Fussgänger entstand eine provisorische Übergangslösung. Der Gemeinde Starrkirch-Wil fiel ein Stein vom Herzen, das rund 1,2 Millionen Franken schwere Bauprojekt umsetzen zu können. Denn für die im Jahre 1972 entstandene Überführung war eine Erneuerung zwingend nötig gewesen (wir berichteten).

Am 13. November wird die Brücke nun eingeweiht, sofern es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt. Ein Abbruch der alten Brücke war notwendig, so sieht es auch Fritz Müller. Trotz seiner Pensionierung hat er das Projekt laufend mitbegleitet. Müller war selbst 20 Jahre lang in der Baukommission der Gemeinde Starrkirch-Wil tätig.

Wie er auf Anfrage sagt, sei die Brücke so vom Alter gezeichnet gewesen, dass beim Abbruch ein Tag gespart werden konnte. Die Armierungseisen seien gerostet gewesen. Daher sei eine Sanierung der Brücke schlicht unmöglich, wie Müller erklärt. «Die sich im Unterbau der Strasse befindenden Eisenstangen hätten ersetzt werden müssen, das ist bei einer so alten Brücke schlicht unmöglich», so Müller. Nur schon den Beton zu erneuern hätte keinen Sinn ergeben. Die neue Brücke ist mittlerweile fertig.

Neu wird die Hardbrücke in Starrkirch-Wil nur einspurig befahrbar sein.

Neu wird die Hardbrücke in Starrkirch-Wil nur einspurig befahrbar sein.

Bruno Kissling

In den nächsten Wochen werden gemäss Müller aber noch Anpassungen gemacht. So wurde am Mittwoch etwa der Strassenbelag neu aufgetragen. «Die Randsteine werden gesetzt, die Geländer montiert und die Trottoirs neu gezogen», zählt Müller die anstehenden Abschlussarbeiten auf. Dies geschehe alles binnen mindestens zwei Wochen. Eine der wichtigsten Änderungen: Die Trottoirs werden breiter. Deswegen werde die Überführung künftig nur noch einspurig bewahrbar sein.

Müller lobt Einwohnende der Gemeinde

Die Wiedereröffnung der Überführung findet etwas später als geplant statt. Denn aufgrund der Unwetter im Juli kam zu drei bis vier Wochen Verzögerungen im Zeitplan. Wie Müller sagt, könne man die Verzögerung wettmachen. Trotz der leichten Verspätung gab es seitens der Einwohnenden der Gemeinde keine Reklamationen. Oder wie Müller anfügt: «Soweit ich weiss jedenfalls nicht.» Alle Verkehrsteilnehmenden hätten «gut» mitgemacht und vor allem das Fussverkehrprovisorium begrüsst.

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