An der Generalversammung des Spitex-Vereins Trimbach übergab Irène Grolimund das Zepter an ihren Nachfolger Peter Schweri. Einen etwas besseren finanziellen Abschluss hätte man der scheidenden Präsidentin gönnen können. Während Jahren unter ihrer Ägide gab es schwarze Zahlen, doch in diesem Jahr steht ein Verlust von 39 000 Franken zu Buche. Die Gründe sind vielfältig. Ein wesentlicher Punkt ist sicherlich, dass sich das Arbeitsvolumen in diesem Jahr deutlich gesteigert hat, sich die Zuschüsse vonseiten der öffentlichen Hand system-bedingt auf das Vorjahr beziehen, was zu einer Lücke führt. Der Pflegebedarf hält sich nun mal nicht an eine genaue lineare Entwicklung, was eine Prognostizierung schwierig macht. Daneben sind es sicherlich auch die Anzahl der unverrechenbaren Stunden (administrativer Aufwand), die zu Buche schlagen und auf die man nur bedingt Einfluss nehmen kann.

Schlussendlich darf aber auch bemerkt werden, dass die umsichtige Führung der vergangenen Jahre dazu führte, dass auch einmal ein Defizit getragen werden kann.

Wechsel hinterlässt Spuren

Vor zwei Jahren kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Betriebsleitung Spitex Trimbach. Dass ein solcher Wechsel Spuren hinterlässt, konnte auch in der Umfrage der Mitarbeitenden festgestellt werden. So war ein leichter Rückgang der Zufriedenheit von 5.4 auf 4.9 feststellbar. Veränderungen werden bei langjährigen Mitarbeiten-den nicht immer gern gesehen und auch das unstete Arbeitsaufkommen und die notwendige Flexibilität führen zu Unsicherheiten. Trotzdem erhält die Spitex als Arbeitgeberin eine gute 5 als Note. In Zeiten der Veränderung ist eine transparente Kommunikation wichtig. Dies ist allerdings keine Einbahn, sondern es gilt ausdrücklich auch das Holprinzip. Ein Zeichen für eine funktionierende Organisation sind sicherlich auch die Dienstjubiläen, so durfte Gaby Heer-Zappa, Therese Suter und Angela Jacobi für zehn Jahre Zugehörigkeit zur Spitex Trimbach geehrt werden.

Wieder einmal durften sich die Vereinsmitglieder an einem feinen Essen des Männerkochklubs erfreuen. Es ist eine schöne Tradition und eine wichtige soziale Komponente des Vereinslebens, sich anlässlich des Nachtessens austauschen zu können. Auch das ist eine Seite des Spitex-Vereins Trimbach.