Walterswil
Spitexkosten erhöhen sich – Jugendarbeit ist gut angelaufen

An den letzten Sitzungen des Gemeinderats von Walterswil waren die Spitex und die Jugendarbeit die dominierenden Themen.

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Die Kosten für die Spitex werden höher. (Symbolbild)

Die Kosten für die Spitex werden höher. (Symbolbild)

Keystone/GAETAN BALLY

Die Spitex Däniken-Gretzenbach-Walterswil hat zur Aufgabe, die Sicherstellung der bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit Hilfe und Pflege zu Hause zu gewährleisten. Immer mehr ältere Menschen werden in ihren eigenen vier Wänden professionell von der Spitex gepflegt und betreut. Die Spitexorganisation hat sich in den letzten Jahren zu einem professionellen Kleinunternehmen entwickelt.

Die gesetzlichen und kantonalen Anforderungen sind markant gestiegen. Seit 1. Januar 2011 erhält die Spitex unverändert den Gemeindebeitrag von 20 Franken pro Person. Damit weiterhin die Aufgaben kompetent ausgeführt werden können, beantragt der die Spitex Däniken-Gretzenbach-Walterswil um Erhöhung des Jahresbeitrages von 20 Franken auf 30 Franken pro Einwohner. Der Rat stimmt dem Antrag befristet zu.

Jugendarbeit läuft gut

Gemäss Leistungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Muhen, Safenwil und Walterswil und dem Verein für Jugend und Freizeit (VJF) wurde die Zwischenevaluation der Pilotphase der offenen Jugendarbeit Muhen Safenwil Walterswil erstellt. Der Verein für Jugend und Freizeit ist der Meinung, dass der bisherige Aufbau der Jugendarbeit Muhen Safenwil Walterswil auf gutem Weg ist.

Die Angebote der Jugendarbeit wurden von einem breiten Teil der Zielgruppe genutzt und geschätzt. Viele Jugendliche seien engagiert, ihre eigenen Ideen einzubringen und bei der Umsetzung von Projekten mitzuwirken.

Ebenso ist das Interesse der Jugendlichen an der Teilnahme an regionalen Angeboten (zum Beispiel das Projekt «connect») vorhanden. Die Jugendlichen schätzten den Kontakt zu den Jugendarbeitenden und würden den Umgang als respektvoll und angemessen empfinden. Verschiedene Kanäle für die Öffentlichkeitsarbeit werden regelmässig genutzt und die Angebote sind bei der Zielgruppe bekannt. Um die Pilotphase erfolgreich abzuschliessen, sind aus Sicht des Vereins für Jugend und Freizeit in der zweiten Hälfte der Pilotphase aber noch einige Hürden zu meistern und Anpassungen vorzunehmen.

Neues Bach-Pflichtenheft nötig

Das Pflichtenheft Unterhaltskonzept Bäche stammt aus dem Jahr 2001. Das Amt für Umwelt hat die Gemeinde auf die Aktualisierung des Pflichtenhefts aufmerksam gemacht und empfiehlt aufgrund des Alters das Konzept bis Ende 2016 nachzuführen. Damit der Kanton die Laufmeterbeiträge nicht kürzt oder streicht und bei einer Zonenplanrevision, muss ein aktuelles Pflichtenheft Unterhaltskonzept Bäche vorliegen. Der Rat hat einer Aktualisierung des Pflichtenhefts Unterhaltskonzept zugestimmt. (mgt)