Lostorf

Spitex Wartenfels leistete 3053 Pflegestunden

Neben den Pflegestunden müssen die Mitarbeiter viele Stunden für Administration, Buchhaltung, Teamsitzungen, Weiterbildungen, Qualitätssicherung und Fahrzeiten einrechnen.

Neben den Pflegestunden müssen die Mitarbeiter viele Stunden für Administration, Buchhaltung, Teamsitzungen, Weiterbildungen, Qualitätssicherung und Fahrzeiten einrechnen.

Die Spitex Wartenfels hat im vergangenen Jahr 2018 deutlich mehr Pflegestunden geleistet, als noch im Vorjahr. Sie ist zuständig für die Gemeinden Lostorf, Stüsslingen und Rohr.

Im Jahr 2018 waren es 3053 geleistete Stunden, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Dazu kommen 3066 Stunden — für Administration, Buchhaltung, Teamsitzungen, Weiterbildungen, Qualitätssicherung und Fahrzeiten —, die nicht an die Klienten weiterverrechnet werden. Dank der eingegangenen Spenden sind die Kosten für die Pflegearbeiten beinahe gedeckt.

Im Bereich der Haushalthilfe ist dies jedoch nicht der Fall. Darum wird die Differenz im Rahmen der Defizitgarantie den beteiligten Gemeinden angelastet. Das Defizit für die Gemeinde Lostorf hat im vergangenen Jahr 19'957 Franken und für die Gemeinde Stüsslingen 13'941 Franken betragen. Der Aufwand pro Einwohner in Lostorf beläuft sich somit auf fünf Franken, während der Betrag in Stüsslingen bei 13 Franken liegt.

Auf den 1. Januar 2019 ist denn auch eine neue Regelung der Restkostenfinanzierung in der ambulanten Pflege in Kraft getreten: Denn ab 2022 dürfen die Gemeinden keine Defizitgarantie mehr an die regionale Spitex-Organisation leisten. Dann ist eine neue Leistungsvereinbarung mit Beiträgen nach Dienstleistungsstunde erforderlich, die über eine kantonale Clearingstelle abgerechnet werden. Laut der Gemeinde ist davon auszugehen, dass die Kosten für die Grundversorgung für die der Spitex Wartenfels angeschlossenen Gemeinden damit teurer ausfallen werden.

Weiter kann dem Jahresbericht 2018 der Spitex Wartenfels entnommen werden, dass die langjährige Betriebsleiterin Isabel Mathys demnächst in Pension geht. Als Nachfolgerin wurde die Lostorferin Corinne Zbinden gewählt.

Der Lostorfer Gemeinderat hat ausserdem betreffend der Altkleidersammlung in der Gemeinde entschieden. Nach Abwägen aller Vor- und Nachteile hat der Rat einstimmig beschlossen, den Konzessionsvertrag ab 1. Januar 2019 mit der Firma Texaid abzuschliessen. (MGT/OTR)

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