Lostorf-Mahren-Stüsslingen
Spitex pflegt und unterstützt 3567 Stunden

2016 war ein unaufgeregtes Betriebsjahr für die Spitex. Der Fehlbetrag zulasten der Gemeinden konnte reduziert werden.

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Urs von Arx, Präsident; Priska Weder, Pflegeleiterin; Isabel Mathys, Betriebsleiterin und Judith Soland, Gemeindevertreterin Rohr (von links).

Urs von Arx, Präsident; Priska Weder, Pflegeleiterin; Isabel Mathys, Betriebsleiterin und Judith Soland, Gemeindevertreterin Rohr (von links).

zvg

Trotz des schönen Frühlingsabends kamen um die 40 Personen an die 63. Generalversammlung der Spitex Lostorf-Mahren-Stüsslingen. Das letzte Jahr ist in ziemlich geordneten Bahnen verlaufen; man könnte fast sagen: harmonisch im Personalbereich und problemlos mit den Klientinnen und Klienten. Zu Beginn des Jahres musste zwar noch Hilfe von der Spitex Trimbach geholt werden. Vor einigen Monaten konnte aber endlich die lange gesuchte, zusätzliche Pflegefachfrau eingestellt werden, erfreulicherweise eine Einheimische in der Person von Baudien Suter.

Nachfrage gleichbleibend

Die Nachfrage nach Pflegeleistungen und Haushalthilfe war im 2016 ungefähr gleich wie im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Anzahl Klientinnen und Klienten blieb mit rund 50 ziemlich konstant. Die Pflegeleistungen stiegen um rund 2 Prozent auf 2601 Stunden und die Haushalthilfen um rund 4 Prozent auf 966 Stunden. Neben den insgesamt 3567 verrechneten Dienstleistungsstunden (Vorjahr 3468) wurden 3062 Stunden (Vorjahr 3018) für Administration, Buchhaltung, Wechselzeiten, oder etwa Weiterbildung aufgewendet.

Die Verrechnung der Wegkostenpauschale ab 1. Januar 2016 sowie die Mitgliederbeiträge und Spenden von ca. 15 Franken pro Dienstleistungsstunde haben dazu beigetragen, dass der Fehlbetrag zu Lasten der Gemeinden stark reduziert werden konnte. Dank dieser Zusatzeinnahmen und tieferer Kosten im administrativen Bereich war der Aufwand für Pflegeleistungen eigentlich gedeckt, der Fehlbetrag resultiert aus der Haushalthilfe.

Aufgrund der Defizitgarantien der Gemeinden Lostorf und Stüsslingen schloss die Erfolgsrechnung mit einem Aufwand und Ertrag von 356 749 Franken neutral ab. Lostorf musste dazu 11 882 Franken (Vorjahr 58 812) und Stüsslingen 8092 Franken (Vorjahr 19 643) beisteuern. Im Durchschnitt beider Gemeinden kommt man auf einen Beitrag pro Einwohner von 4 gegenüber 16 Franken im Vorjahr.

Rohr ist mit dabei

Aufgrund einer Anfrage ist die Gemeinde Rohr ab 1. Januar 2017 neu bei der Spitex Lostorf. Die bisherige Vereinbarung mit der Spitex Niedergösgen wäre neu auszuhandeln gewesen. Nicht zuletzt aus geografischen Gründen wurde es für Rohr sinnvoller, sich bei den Nachbargemeinden anzuschliessen.

Auch dieses Jahr durfte der Präsident Blumen überreichen, und zwar einen speziellen Strauss an Priska Weder für ihr 20-jähriges Dienstjubiläum. Sie ist seit dem 1. Mai 1997 bei der Spitex Lostorf angestellt und ist die ideale Pflegeleiterin. Sie lebt dem Team die Spitex-Arbeit vor, ist kompetent und angenehm im Umgang. Ihre Begeisterung für die Pflege und ihr kostenbewusstes Handeln sind Gründe für die positiven, statistischen Bewertungen der Spitex Lostorf-Mahren-Stüsslingen. (mgt)

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