Däniken/Aarau

Sie machen das Schwingfest zu einem Familientreffen

Fleissige Familie am Kantonalschwingest in Aarau Rohr

Fleissige Familie am Kantonalschwingest in Aarau Rohr

Über 5000 Menschen waren am Schwingfest. Darunter die 11-köpfige Familie Studinger. Einer kämpfte um den Kranz, der Rest half beim Organisieren.

Über 5000 Zuschauer pilgerten am Sonntag ans Kantonalschwingfest in Aarau Rohr. Mitten drin war auch die Familie Studinger aus Däniken, welche mit elf Familienmitgliedern am Schwingfest tätig waren.

Über 5000 Zuschauer pilgerten am Sonntag nach Aarau Rohr ans Aargauer Kantonalschwingfest. Ohne zahlreiche helfende Hände wäre ein solcher Anlass nicht durchführbar. Viel Unterstützung gab es von der Familie Studinger aus Däniken. Diese war mit insgesamt elf Mitgliedern am Kantonalen vertreten. Eines davon, nämlich Stephan Studinger, stieg selbst in den Sägemehlring.

Von der Tribüne aus wurde er von seinem Göttibueb angefeuert. Während des Gangs muss er sich auf den Gegner konzentrieren, die Unterstützung von den Zuschauerrängen registriert er aber sehr wohl, wie Studinger gegenüber Tele M1 sagt. «Das ist auf jeden Fall ein zusätzlicher Ansporn.» Die moralische Unterstützung half offenbar. Der Kranzschwinger vom Schwingklub Aarau und Umgebung landete schliesslich auf dem sechten Schlussrang.

Schwester am Mikrofon

Sehr zur Freude seiner Schwester Martina Studinger. Sie engagiert sich seit fünf Jahren als Speakerin für den Schwingsport, so auch am 112. Kantonalen in Aarau Rohr. Wenn ihr Bruder Stephan im Ring steht, fiebert sie natürlich mit. Sie achte dann jeweils darauf, dass in diesem Moment ihre Stimme nicht ausschlägt oder das Mikrofon nicht aus Versehen eingeschaltet ist. «Ich versuche, möglichst ruhig zu bleiben.

Schliesslich müssen wir uns als Speaker auch auf die anderen Schwinger konzentrieren», so die Speakerin. «Es darf keine Rolle spielen, ob es nun mein Bruder oder ein anderer Schwinger ist. Alle werden gleich behandelt», sagt sie gegenüber dem Sender.

Ständig auf dem Schwingplatz

Ihr anderer Bruder Christian ist im Organisationskomitee des Kantonalen. Sein Ressort: «Schwingen. Weitere Mitglieder des Studinger Clans schlüpften in die Rolle der Ehrendame oder bedienten als «Täfelibueb» die Anzeigetafel. Woher diese Begeisterung für den Schwingsport kommt, weiss Mathias Studinger, ein weiterer Bruder aus dem Studinger-Clan.

Seine Aufgabe war es, den Lebendpreis sicher ans Fest zu bringen. «Schon die Eltern waren immer Feuer und Flamme dafür», erklärt er. Auch Mathias Studinger hat über 25 Jahre Erfahrung als aktiver Schwinger. «Bei drei Schwingern in der Familie ist man natürlich ständig auf dem Schwingplatz. So wächst man da einfach hinein.»

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