Gretzenbach

Schule erhält 30 neue iPads wegen des Lehrplan 21

Die Schule in Gretzenbach erhält neue iPads. (Symbolbild)

Die Schule in Gretzenbach erhält neue iPads. (Symbolbild)

Die Computer in der Schule Gretzenbach werden durch Tablets ersetzt. Diese sind einfacher zu bedienen und sollen den Schülern in gewissen Fächern eine Hilfe sein.

Der Lehrplan 21 verlangt die Anwendung von Informatik auch in der Unterstufe. Insbesondere der Fremdsprachenunterricht bedingt den Einsatz von elektronischen Medien in jeder Lektion.

Vor drei Jahren bewilligte der Gretzenbacher Souverän der Ersatz der bisherigen Computer an der Schule und sprach dafür 114 000 Franken. Wie sich nun herausstellte, reicht die Anzahl der Geräte nicht aus, auch kommen diese bereits an eine Altersgrenze. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 17. September daher die Anschaffung von 30 iPads zum Gesamtpreis von 21 500 Franken beschlossen.

Gegenüber den bisherigen Laptops sind die Tablets einfacher zu bedienen und sofort betriebsbereit. Die Lehrperson stellt den Klassen vorbereitete Dateien zur Verfügung, die diese, ähnlich einem Lehrbuch, auf dem Tablet oder dem Laptop abrufen. Die Sicherheitsmassnahmen seien sehr gross, schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung. Soziale Medien können die Schüler nicht nutzen. Die Datenhoheit liegt bei der Lehrkraft.

Grünabfuhr wird nicht auf Grossmenge umgestellt

Die Umweltschutzkommission beantragte beim Gemeinderat die probeweise Einführung einer Grossmengen-Grünabfuhr, was dieser im Mai genehmigte. Bei der Prüfung zeigte sich nun viele technische Schwierigkeiten. Die Umweltschutzkommission hat deshalb beschlossen, den Probebetrieb nicht einzuführen. Sofern die Grünabfuhr der Gemeinde nicht ausreicht, hat die Einwohnerschaft die Möglichkeit, grössere Mengen an Grüngut über einen privaten Entsorger abzuführen.

Der Gemeinderat genehmigte zudem das Budget 2020 der Sekundarschule Unteres Niederamt, das einen Netto-Aufwand von 4 498 500 Franken vorsieht. Gretzenbach muss davon 847 500 Franken bezahlen. Die Zunahme von 17 586 Franken gegenüber dem Vorjahr wird mit der Einrichtung des renovierten Hauswirtschafts-Schulhauses begründet.

Die Schlussabrechnung der Erschliessung «Weid West» wurde vom Gemeinderat angenommen. Der im Dezember 2016 gesprochene Verpflichtungskredit von 280 000 Franken wurde nicht ausgeschöpft, die Unterschreitung beträgt 44 273 Franken. Die Bauausführung erfolgte gemäss dem Projekt.

Für den «Generellen Wasserversorgungsplan» (GWP) waren im Budget 2017 34 500 Franken reserviert. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. Der Regierungsrat bewilligte die Gesamtrevision. Der Gemeinderat genehmigte die Abrechnung, die mit einem Aufwand von 38 362 Franken abschloss. Die Kosten für die Bearbeitungsgebühr des Kantons betrugen 6423 Franken, was nicht im Budget vorgesehen war und die Kostenüberschreitung auslöste. (mgt)

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