Niedergösgen
Schulabwart wird wegen illegaler Pornografie entlassen

Die Gemeinde Niedergösgen hat einem Abwart an ihrer Schule fristlos gekündigt. Er hatte an seinem Arbeitsplatz über längere Zeit kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen. Dazu benutzte er die IP-Adresse der Gemeinde.

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Die Gemeinde Niedergösgen hat einem Abwart an ihrer Schule fristlos gekündigt. Er hatte an seinem Arbeitsplatz über längere Zeit kinderpornografisches Material aus dem Internet heruntergeladen.

Die Kündigung erfolgte bereits am letzten Mittwoch. Dies geht aus einem Brief der Gemeinde an die Eltern und Erziehungsberechtigten hervor. Publik gemacht hatte die Kündigung am Samstag der Regionalsender Tele M1. «Diese schwere Verfehlung hat die Grundlage für das Arbeitsverhältnis als Hauswart unserer Schule zerstört», heisst es in dem Brief. Die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses sei nach «Treu und Glauben unzumutbar» geworden.

Der Brief der Einwohnergemeind Niedergösgen an die Eltern.

Der Brief der Einwohnergemeind Niedergösgen an die Eltern.

TeleM1

Die Polizei hatte Information, dass auf einem PC mit IP-Adresse der Gemeinde harte Kinderpornografie heruntergeladen worden war. Sämtliche Mitarbeiter, die Zugang zu den PC der Gemeinde hatten, standen in den letzten beiden Wochen unter Generalverdacht – Feuerwehr, Werkhofmitarbeiter, Verwaltung und Schule. Sie wurden einvernommen.

Als herauskam, dass es der Abwart war, habe er ihn «keine Stunde länger auf dem Schulhausareal haben wollen», erklärt Gemeindepräsident Kurt Henzmann gegenüber Tele M1.

Laut der Gemeinde Niedergösgen hat sich der Hausabwart reuig gezeigt. Er müsse jetzt vorwärtsschauen, das Vergehen persönlich verarbeiten und die Lehren daraus ziehen, schreibt die Gemeinde weiter. (sda/SZR)