Lostorf/Niedergösgen/Däniken

Schreinerei Coray baut im Aarefeld für die nächste Generation

Markus Coray in seinem Büro in Lostorf mit den Plänen zum Neubau.

Markus Coray in seinem Büro in Lostorf mit den Plänen zum Neubau.

Die Schreinerei Coray zieht auf Ende Jahr von Niedergösgen ins Aarefeld Däniken. Da das Geschäft in der Region gut dastehe, will Geschäftsführer Markus Coray die Sache noch einmal etwas vorantreiben. Am neuen Standort soll dann auch der Produktionsbetrieb optimiert werden.

Momentan arbeite er ab und an zu Hause in seinem kleinen Büro, sagt Markus Coray von der gleichnamigen Schreinerei aus Niedergösgen. «Hier kann ich in Ruhe arbeiten.» Die Platzbedingungen in Niedergösgen seien nicht mehr optimal. Doch das soll sich bis Ende Jahr ändern. Denn die Schreinerei von Markus Coray zügelt nach 22 Jahren ins Aarefeld Däniken. «Vor fünf Jahren habe ich mir überlegt, wie es mit dem Geschäft weitergeht», sagt Markus Coray.

Da das Geschäft in der Region gut dastehe, wollte Geschäftsführer Coray die Sache noch einmal etwas vorantreiben. «Das ist schliesslich auch wichtig für meine Mitarbeiter und für eine sinnvolle Nachfolgeregelung.» Zudem habe die Schreinerei nun auch den Schritt gemacht, Eigentum zu besitzen, was für die Zukunft nur von Vorteil sei.

Am neuen Standort wird dann auch der Produktionsbetrieb optimiert. Dies vor allem aufgrund des laut Coray optimalen Layouts des neuen Betriebs. Das Gebäude, das ins Aarefeld zu stehen kommt, ist dreigeschossig.

Im Parterre wird die Produktion heimisch, im Kellergeschoss werden Lager- und Einstellräume erstellt, die dann zum Teil auch vermietet werden sollen. Im ersten Stock werden die Büros und ein Showroom zu liegen kommen.

Ein Teil des ersten Stocks wird zudem an eine weitere Firma vermietet. Die Firma Schaer Modellbau AG aus Suhr wird mit zwölf Mitarbeitenden ebenfalls nach Däniken zügeln. «Der Bau lässt sich auch relativ einfach um ein weiteres Stockwerk erweitern», erklärt Coray. Der Hintergrund: ein durchaus gewolltes Wachstum des Schreinereibetriebes.

Die Ostansicht des Gebäudes zeigt die Situation von der Strasse her.

Die Ostansicht des Gebäudes zeigt die Situation von der Strasse her.

16 Mitarbeitende für Innenausbau

Die Schreinerei gehört bereits heute zu den grösseren. «Im Durchschnitt haben die Schreinereien zwischen drei und fünf Mitarbeitende.» Coray beschäftigt mittlerweile 16 Angestellte, davon sind 4 Lernende. Als Coray vor 22 Jahren in Niedergösgen in einem alten Ballygebäude angefangen hatte, war er alleine mit einem Mitarbeitenden.

Doch bereits nach kurzer Zeit wuchs die Belegschaft an und seither stetig weiter. Sodass nun der Schritt in ein grösseres Gebäude ein logischer ist. Im neuen Gebäude dürfte dann auch das Büroproblem gelöst sein, und Markus Coray muss nicht mehr zu Hause Büroarbeiten erledigen.

«Wenn ein Haus steht und dicht ist, machen wir den Rest», beschreibt Coray das Tätigkeitsfeld der Firma mit einem Lächeln. Will heissen: Den kompletten Innenausbau von Küchen über Böden und Möbel bis hin zu Türen bietet das Unternehmen aus eigener Produktion an.

Die angesprochene Geschäftsnachfolge könnte durchaus aus der Familie stammen. «Mein älterer Sohn Markus ist gelernter Schreiner und momentan in der Ausbildung zum Schreinermeister.» Der zweite Sohn sei nun ebenfalls in einer Zweitausbildung zum Schreiner. Also alles klar bei der Nachfolge? «Ich mache ihnen keinen Druck. Wenn sie das Geschäft nicht übernehmen wollen, dann müssen sie das nicht.» Aber wenn die Söhne möchten, wäre alles aufgegleist.

Das neue Geschäftshaus wird nicht zufällig in Däniken gebaut. «Die Gemeinde bietet für uns optimale Rahmenbedingungen wie zum Beispiel auch die tieferen Steuern und Gebühren», erklärt Coray. Zudem sei die Gemeinde sehr unkompliziert gewesen, als es darum ging, einen Standort zu suchen.

Ein weiteres Plus: Im Aarefeld war genügend Land vorhanden für den Bau, welcher 30×30 Meter misst. Um den vorhandenen Platz optimal auszunutzen, habe man im Voraus bereits mit dem zukünftigen Nachbarsbetrieb geschaut, dass die beiden Gebäude direkt aneinander gebaut werden. Die neue Produktionshalle soll bis Ende Jahr bezugsbereit sein. Am Freitag, 22. April, um 16 Uhr erfolgt bereits der Spatenstich.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1