Im Grenzgebiet Aargau-Solothurn treibt sich wieder ein Luchs herum. Nachdem auf dem Gemeindegebiet Lostorf bereits im vergangenen Sommer ein Luchs nachgewiesen werden konnte, ist unweit davon erneut eine dieser scheuen Raubkatzen in eine Fotofalle getappt.

Diesmal ist es kein Unbekannter: Die schweizerische Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement (Kora) konnte das Tier anhand seiner individuellen Tüpfelung identifizieren. Der männliche Luchs oder «Kuder», wie der Jäger sagt, ist als B507 aktenkundig.

Er sei seit September 2015 bekannt, so die Information der Kora, viele Nachweise von ihm gebe es aber nicht. Vermutlich halte er sich im Raum Erlinsbach/Kienberg bis nach Seewen/Reigoldswil auf.

Diese Aufnahme ist Charly Fehlmann, Jagdaufseher der Solothurner Jagdgesellschaft Lostorf-Wartenfels, gelungen. Er hatte beim Revierrundgang einen Rehkadaver gefunden und erkannt, dass es sich um einen Luchsriss handeln musste. Daraufhin fixierte er das tote Reh und installierte eine Kamera. Und siehe da: Der Luchs kam zu seiner Beute zurück und tat sich gütlich – trotz lästiger Kamerablitze. (rap)

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Luchs jagt Fuchs

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