Obergösgen

«schöner schenken» bietet Dekorationen, Kleinmöbel und auch Panettone

Susanne Roppel verfügt über ein reichhaltiges Sortiment an Geschenkartikeln. Bild: Bruno Kissling

Susanne Roppel verfügt über ein reichhaltiges Sortiment an Geschenkartikeln. Bild: Bruno Kissling

Im Geschenkladen «schöner schenken» von Susanne Roppel in Obergösgen wird die Herbstzeit sinnlich erlebbar.

Mit dem Herbst ist die Zeit gekommen, wo Behaglichkeit gefragt ist und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden gesucht wird. Das doppelstöckige Gebäude an der Schachenstrasse 2 ist seit zweieinhalb Jahren die Heimat des Geschenkladens «schöner schenken».

Geschäftsführerin Susanne Roppel hat das Haus gemietet. Vorher war der Laden an der Aarauerstrasse 12 in einem Bauernhaus untergebracht. Dieser brannte jedoch am 14. Juli 2017 nieder. Nur noch die Aussenwände zeugen von dem schicksalhaften Ereignis. «Ohne die Hilfe meiner treuen Kunden und meiner Helferinnen und Helfer hätte ich das nie geschafft», sagt Roppel, die ihr Geschäft vor fünf Jahren eröffnete.

Umzug und Neuanfang nach Brand

Nach dem Brand machte sie sich auf, um einen neuen Standort für ihren Geschenkladen zu finden. Und sie wurde fündig in einem ehemaligen Weinladen, in dem einst auch das «Milchhüsli» untergebracht war. «Nach dem Brand baute ich das Geschäft in drei Monaten wieder auf», erinnert sich Roppel. Geblieben ist ihr Gespür für hübsche Details. Im Parterre sind Blumen, Töpfe und Körbe untergebracht, in der Kreativ-Werkstatt arbeiten die Floristinnen. Liebevoll hat Roppel den Laden eingerichtet. Beim Rundgang durch das Geschäft entdeckt man bald verspielte, bald romantische Accessoires in ganz verschiedenen Farben und Formen.

Da liegt im ersten Stock eine schlafende Tigerli-Katze auf einem weissen Federkissen, eine Ballerina-Puppe posiert in einem Schrankfach, ein Schaukelpferd blickt vergnügt in die Welt. Die Räume sind heimelig gestaltet. Im zweiten Stock sind vor allem Hüte, Schals, Handschuhen und Laternen ausgestellt. «Die Hüte suche ich selber aus», erklärt Roppel. Nebst Dekorationen oder Kleinmöbeln vertreibt Roppel auch über zwölf Sorten Panettone, die von Oktober bis Weihnachten im Laden erhältlich sind.

Bei der Kundschaft handelt es sich um Leute aus allen Altersschichten. Die meisten von ihnen sind Frauen, es gibt aber auch Männer, die besonders am Valentinstag ins Geschäft kommen. «Der Kunde von heute sucht das Gespräch», so Roppel. Ihr sei wichtig, auch auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen.

Meistgesehen

Artboard 1