Lostorf
Schloss Wartenfels eröffnet die Saison mit einer neuen Ausstellung

«Intérieurs» – so lautet das Thema der neuen Ausstellung in den Gewölbekellern vom Schloss Wartenfels. Künstler aus dem ganzen Kanton stellen ihre Werke aus, arrangiert unter der Leitung von Stiftungsratspräsident Peter André Bloch.

Gabriela Strähl
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«Intérieurs»: Sprachlabyrinth von Paul Gugelmann (Vordergrund), Bilder von Martin Heim und Margarita Flad (links) im Gewölbekeller von Schloss Wartenfels.

«Intérieurs»: Sprachlabyrinth von Paul Gugelmann (Vordergrund), Bilder von Martin Heim und Margarita Flad (links) im Gewölbekeller von Schloss Wartenfels.

BRUNO KISSLING

Am Sonntag eröffnet das Schloss Wartenfels seine Saison mit einer neuen Ausstellung zum Thema «Intérieurs». «Das ist natürlich ein sehr breit gefächertes Thema», so Bloch. Entsprechend unterschiedlich sind die Werke, die die massiven Wände des Gewölbekellers zieren. So zeigen die Bilder, Zeichnungen und Skulpturen verschiedene Arten von «Intérieurs».

Das Spektrum reicht von Innenbetrachtungen des Oltner Bahnhofs über die Ekstase als ein inneres Feuer bis zum Thema Aus-sich-Herauskommen. Erwin Knoblauch aus Olten beispielsweise stellt in seiner Skulptur «passion – dans sa boîte» einen Menschen dar, der in einer Holzkiste sitzt, umgeben von Spiegeln. Dies zeigt den Menschen, der schlussendlich immer in sich selbst verschlossen bleibt.

Verloren im Sprachlabyrinth

Einen Akzent setzt Paul Gugelmann aus Gretzenbach mit einem Labyrinth. Die Mauern sind mit Zeitungen aus aller Welt beklebt, auf welche Gugelmann am Oltner Bahnhof stiess. Im Innern des Labyrinths stehen Menschen, die miteinander reden. Gugelmann setzt damit das Labyrinth der Sprachen um, das er am Bahnhof antraf. Ein Labyrinth, in dem man schnell verloren geht.

Doch nicht nur im Gewölbekeller gibt es verschiedene Werke zu betrachten. Im Dachstock wird erneut die Ausstellung der Forschungsstelle Solothurnisches Orts- und Flurnamenbuch gezeigt, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schloss Wartenfels, dem Historischen Museum Olten und dem Oltner Stadtarchiv erstellt wurde. In den restlichen Räumen finden sich beispielsweise die ausgefallen bemalten Spitzentücher des Künstlers Martin Schwarz.

Ausstellungen im Sommer

Vernissage: Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr mit Führung und Apéro

Öffnungszeiten: 8. Mai bis 23. Oktober 2016, jeden Sonntag von 13 bis 17 Uhr

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