Eppenberg-Wöschnau
Schachenbrücke wird saniert

Der Souverän von Eppenberg-Wöschnau genehmigte sämtliche traktandierten Geschäfte. Darunter auch den Investitionskredit zur Sanierung der Schachenbrücke.

Beat Wyttenbach
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Eppenberg-Wöschnau hat seinen Anteil für die Sanierung der Schachenbrücke freigegeben.

Eppenberg-Wöschnau hat seinen Anteil für die Sanierung der Schachenbrücke freigegeben.

Bruno Kissling

Eppenberg-Wöschnaus Gemeindepräsident Stephan Bolliger konnte am Mittwochabend 26 der 193 Stimmberechtigten zur Budgetgemeindeversammlung pro 2015 im Gemeindepavillon auf dem Eppenberg willkommen heissen. Haupttraktandum des Abends war nebst dem Voranschlag 2015 der Investitionskredit zur Sanierung der Schachenbrücke in der Wöschnau.

Im Zusammenhang mit dem Vierspurausbau der SBB zwischen Olten und Aarau muss die Brücke saniert werden. Sie beinhaltet lokale Betoninstandsetzungen; das Aufbringen von Oberflächenschutzsystemen; den Ersatz der Fahrbahnübergänge sowie der Abdichtung und Beläge; das Erhöhen des Konsolkopfes auf der Ostseite; die Erneuerung der Geländer, Leitschranken und Schutzdächer; die Ergänzung und Anpassung der Belagsentwässerung sowie eine neue Brückenentwässerung unter der westlichen Konsole.

Die Arbeiten werden in den Jahren 2015 (März bis November) und 2018 ausgeführt; das Gesamtprojekt beträgt 4,61 Mio. Franken. Der Gemeindeanteil beläuft sich auf 181 000 Franken, den Rest trägt der Kanton. Der Souverän genehmigte das Geschäft einstimmig. Bolliger merkte in diesem Zusammenhang an: «Mit dem Eppenbergtunnel, der Sanierung der Schachenbrücke und dem Bau der Pförtneranlage kommen im nächsten Jahr gleich drei Grossprojekte auf unsere Gemeinde zu. Der Gemeinderat verlangt vom Kanton maximal zwei Bauprojekte wegen des drohenden Schleichverkehrs, wobei der Eppenbergtunnel gesetzt ist. Wir hoffen, dass wir mit unserer Eingabe Erfolg haben.»

Defizit im Budget

Der Voranschlag 2015, vorgestellt von Finanzverwalterin Eveline Eng, schliesst bei Nettoinvestitionen von 343 700 Franken mit einem Defizit von 149 139 Franken. Die Spezialfinanzierungen weisen allesamt Ertragsüberschüssen auf: Die Wasserversorgung 22 800 Franken, die Abwasserentsorgung 33 158 Franken und die Abfallbeseitigung 1800 Franken. Die Gemeinde muss 3100 Franken in den kantonalen Finanzausgleich einbezahlen.

Die Anträge wurden allesamt einstimmig gutgeheissen; Steuern und Gebühren bleiben gleich. Es sind dies die Gemeindesteuern (99 Prozentpunkte für natürliche Personen, respektive 115 Prozentpunkte für juristische Personen), die Feuerwehrersatzabgabe (zehn Prozent der Staatssteuer, mindestens 20 Franken und maximal 400 Franken), die Hundesteuer (90 Franken), die Kehrichtgebühr (120 Franken pro Haushalt), der Wasserzins (Fr. 3.00/m3), die Abwassergebühr (Fr. 1.15/m3) sowie die Wasser- und Abwasser-Grundgebühren (zwölf Franken respektive 44 Franken). Die Sitzungsgelder und Gehälter werden gemäss Landesindex der Konsumentenpreise per 1. Januar 2015 festgesetzt.