Trimbach
«Römer hatten die doch auch»: Autotuner Ueli Anliker provoziert mit zwei halbnackten Statuen

Autotuner Ueli Anliker hat vor seinem Haus in Trimbach zwei Statuen nackter Frauen aufgestellt. Das passt nicht allen.

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Ueli Anliker fiel schon immer gerne auf. Früher waren es vor allem die exklusiven Fahrzeuge, die der Autotuner auf die Strasse schickte. Nun sorgen zwei halbnackte Frauenfiguren für Aufsehen in der Gemeinde Trimbach. Diese wurden von Anliker selbst angemalt und gestaltet und stehen nun links und rechts neben seiner Einfahrt. «Ich baue immer schöne Sachen und so wie es mir gefällt», sagt der Trimbacher gegenüber TeleM1. Doch die Werke gefallen nicht allen. Jemanden brachten die Statuen sogar zum Reagieren.

Als Anliker und dessen Frau aus ihren Ferien in Monaco zurückkehren, hatte jemand den Figuren eine Winterjacke angezogen, um die nackten Brüste zu verbergen. Der Auto-Tuner und Selfmade-Millionär kann die Kritik nicht verstehen, wie Anliker ausführt. Er macht sich Gedanken. «Kaum sind wir weg an der Wärme machen sie so etwas. Wenn das jemanden stören soll, verstehe ich das nicht.» Die Römer hätten doch auch solche Figuren gehabt.

Bei der Gemeinde sind wegen der Figuren schon mehrere Beschwerden eingegangen. Laut der Bauverwaltung gibt es an den Figuren jedoch nichts auszusetzen. Damit ist klar: Die Trimbacher müssen sich an die halbblutten Frauen gewöhnen. (ldu)