Gemeindeversammlung

Rohrer dürfen dank Aktienverkauf bald mehr Geld ausgeben

Die Gemeindeversammlung in Rohr ging ohne Diskussionen über die Bühne.

An der Rechnungsgemeindeversammlung vom Dienstag wurde die Rechnung 2018 einstimmig angenommen. Ausserdem stimmten die Rohrer dem Verkauf mehrerer Eniwa-Aktien zu.

Das kleine Dorf am Südfuss des Schafmattpasses kann sich freuen: Die Zahlen der letztjährigen Rechnung sind schwarz. «Wir sind finanziell auf gutem Kurs», bestätigt Gemeindepräsident André Wyss. Mit diesem guten Resultat konnte auch einen Beitrag an die Spezialfinanzierung Wasser geleistet werden. Als Folge dürften der Wasserpreis und die Steuern für die Rohrer sinken.

Die übrigen Traktanden bargen kein Diskussionspotenzial und alle wurden von den 11 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig angenommen. So hat Rohr dem neuen, den heutigen Bedingungen angepassten Feuerwehrvertrag und dem dazugehörigen Reglement zugestimmt.

50'000 Franken mehr in der Gemeindekasse

Zudem wurde beschlossen, dass die 49 Aktien der Energiedienstleisterin Eniwa AG (ehem. IBAarau Services AG) veräussert werden, da die Frist zum Nichtverkauf abgelaufen ist. Dabei werden rund 50'000 Franken in die Gemeindekasse fliessen.

Das Geld kommt zur Hälfte dem Kapellenfonds zugute. So wird dessen Defizit ausgeglichen und dringend notwendige Renovationen können vorgenommen werden: Der Vorplatz, das Dach und die Fassade müssen laut Wyss erneuert werden. Die andere Hälfte soll in ein Kulturfonds, welcher noch ausgearbeitet wird, fliessen. Damit könnte zum Beispiel ein neuer Grill- und Begegnungsplatz gebaut werden.

Der traditionelle ökumenische Gottesdienst am 4. Juli wird ausserdem dieses Jahr grösser ausfallen. Mit Musik und Grill können die Rohrer ihren Geldsegen feiern.

Meistgesehen

Artboard 1