Schönenwerd
Reservoir-Neubau kommt zur Auflage

Ab dem 10. März liegen die Unterlagen für den Neubau des Reservoirs Föhren öffentlich auf. Werden die Planänderungen genehmigt, ist die Baubewilligung erteilt. Da es in einem Waldgebiet gebaut wird, muss mit der Aufforstung der Haselmatt kompensiert werden.

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In Schönenwerd sollte das Reservoir Föhren neu gebaut werden

In Schönenwerd sollte das Reservoir Föhren neu gebaut werden

In den vergangenen Wochen wurden durch das beauftragte Planungsbüro KFB Pfister AG alle relevanten Unterlagen erarbeitet, damit die Teilrevision der Generellen Wasserversorgungsplanung im Zusammenhang mit dem Neubau des Reservoirs Föhren öffentlich aufgelegt werden kann. Gleichzeitig wird auch das Rodungsgesuch für den neuen Standort des Reservoirs öffentlich aufgelegt. Mit dieser Auflage und der anschliessenden Zustimmung durch den Regierungsrat ist die Baubewilligung für dieses Bauprojekt erteilt.

Ersatz-Aufforstung in der Haselmatt

Eine Vereinbarung zwischen der Bürgergemeinde Schönenwerd als aktuelle Landbesitzerin sowie der Wasserversorgung unteres Niederamt und der Einwohnergemeinde Schönenwerd als Bauherren soll es ermöglichen, mit den Bauarbeiten ohne vorgängige verbindliche Grundeigentumsübertragung beginnen zu können. Da der Neubau des Reservoirs Föhren Waldfläche beanspruchen wird, muss die gleiche Fläche mit einer Neuaufforstung kompensiert werden. Diese Neuaufforstung wird im Gebiet der ehemaligen Deponie Haselmatt erfolgen, wo die Einwohnergemeinde Schönenwerd heute die entsprechende Fläche besitzt. Die entsprechenden Vorgaben, Unterlagen und Pläne sind Bestandteil der Auflageakten.

Der Gemeinderat hat das Bauprojekt für den Neubau Reservoir Föhren und das Zonenpumpwerk Obere Zone inklusive Ringschluss genehmigt, ebenso die Vereinbarung zwischen der Bürgergemeinde Schönenwerd, der Wasserversorgung unteres Niederamt und der Einwohnergemeinde Schönenwerd. Die öffentliche Auflage der Teilrevision der generellen Wasserversorgungsplanung und des Rodungsgesuches erfolgt vom 10. März bis 7. April in der Gemeindeverwaltung Schönenwerd.

Neuer Friedensrichterkreis entsteht

Seit dem 1. Januar 2014 besteht ein öffentlich-rechtlicher Vertrag über die Anerkennung des Friedensrichters der Gemeinde Schönenwerd durch die Gemeinde Eppenberg-Wöschnau. Die Einwohnergemeinde Gretzenbach möchte sich dem öffentlich-rechtlichen Vertrag anschliessen. Grundsätzlich könnte der bestehende Vertrag um die Gemeinde Gretzenbach erweitert werden. Doch aus Akzeptanzgründen macht es Sinn, neu einen Friedensrichterkreis mit den Gemeinden Schönenwerd, Eppenberg-Wöschnau und Gretzenbach zu errichten.

Die Bildung eines Friedensrichterkreises benötigt ebenfalls einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. Für die Gemeinde Schönenwerd hat diese Änderung keine negativen Folgen.

Ale beteiligten Gemeinden stimmen einem Friedensrichterkreis zu. Der erarbeitete Vertrag wird der Gerichtsverwaltungskommission zur Vorprüfung eingereicht. Der öffentlich-rechtliche Vertrag muss anschliessend durch den Souverän genehmigt werden.

Buskonzept bringt Verbesserungen

Ausgehend von Verbesserungen beim Bahnangebot im Niederamt durch den Halbstundentakt Olten–Aarau im Regionalverkehr und vom Mobilitätsplan Olten wurde im vergangenen halben Jahr das Busangebot in den Bezirken Olten, Gösgen und Gäu überprüft. Es hat sich rasch gezeigt, dass die zu erarbeitenden Vorschläge den ganzen Untersuchungsraum betreffen. Eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe hat die Planung in vier Sitzungen begleitet. Nun liegt der Schlussbericht zuhanden der Mitwirkung vor. Die Änderungsvorschläge betreffen alle Regionen.

Das im Schlussbericht dokumentierte Fahrplanangebot zeichnet sich wie folgt aus: Das Busangebot wird einfacher, besser dank Taktverdichtungen auf Linien mit starker Nachfrage und noch stärker auf die Bahnfahrpläne abgestimmt. Einzelne, äusserst schwach nachgefragte Angebote sollen nur noch zu Zeiten angeboten werden, wo eine entsprechende Nachfrage vorhanden ist beziehungsweise nicht mehr angeboten werden.

Trotz der grossen Verbesserungen ist es gelungen, ein Konzept zu erarbeiten, das sehr bescheidene betriebliche Mehrkosten mit sich bringt. Entsprechend der Plafonierung der Mittel für den öffentlichen Verkehr sind allerdings in den Nebenverkehrszeiten/Randzeiten und sonntags nur marginale Verbesserungen enthalten.

Fristgerecht hat der Schönenwerder Gemeinderat eine Stellungnahme zum Buskonzept eingereicht. (mgt)

Ortsplanungsrevision: Zukunftskonferenz am 17. und 18. März

Mit der Durchführung der Zukunftskonferenz Schönenwerd 2040 sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit erhalten, direkt Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Gemeinde zu nehmen. Die Zukunftskonferenz findet am Freitag, 17. März, 19 bis 21.50 Uhr, und am Samstag 18. März, 8 bis 11.50 Uhr im Casino Schönenwerd statt. Alle Interessierten sind gebeten, sich bis zum 13. März anzumelden. Die schriftliche Anmeldung kann an die Gemeindeverwaltung, Ortsplanungsrevision, Oltnerstrasse 7, 5012 Schönenwerd oder per E-Mail an ortsplanung@schoenenwerd.ch erfolgen.