Niedergösgen
Raiffeisenbank behauptet sich 2015 gut im reglementierten Markt

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg wurde über das Geschäftsergebnis 2015 informiert. Fast 600 Genossenschafterinnen und Genossenschafter hatten sich den Abend für den Besuch reserviert.

Bruno Studer
Drucken
Teilen
Die zwei abtretenden Verwaltungsräte (v.l.) Roland Zeltner, Rudolf Gubler mit Verwaltungsratspräsidentin Gabriela von Arx und dem neuen Verwaltungsrat Markus Spielmann.

Die zwei abtretenden Verwaltungsräte (v.l.) Roland Zeltner, Rudolf Gubler mit Verwaltungsratspräsidentin Gabriela von Arx und dem neuen Verwaltungsrat Markus Spielmann.

zvg

Fast 600 Genossenschafterinnen und Genossenschafter waren an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg anwesend. Nach der Begrüssung, der Wahl der Stimmenzählenden und dem Protokoll der letzten Generalversammlung war bereits der Jahresbericht von Verwaltungsratspräsidentin Gabriela von Arx traktandiert. Sie informierte über die Wirtschaftslage sowie wichtige Ereignisse des vergangenen Geschäftsjahres, wie etwa die Aufhebung des Euro-Mindestkurses oder den Grexit.

Die Raiffeisen-Grundstrategie

Am 26. September 2015 hatten sich rund 10 000 Mitarbeitende von Raiffeisen zum DialogPlus in der Messe Basel getroffen, um die neue Strategie gemeinsam zu verankern und Raiffeisen als starke und sichere Bank der Zukunft zu positionieren.

Auch wurde über Zusammenschlüsse von kleineren Banken zu grösseren Einheiten sowie die Gestaltung der Bankgeschäftstelle der Zukunft gesprochen. Gabriela von Arx hielt fest, dass Entscheide zu diesen Themen ganz alleine von den entsprechenden Verwaltungsräten der jeweiligen Raiffeisenbanken getroffen würden.

4651 Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind eng mit der Raiffeisenbank in Niedergösgen verbunden und insgesamt 7600 Kundinnen und Kunden nutzen die Bankdienstleistungen am Schalter oder via E-Banking, wie erwähnt wurde.

Im vergangenen Geschäftsjahr arbeiteten 24 Personen mit einem Pensum von 17,50 Vollzeitstellen bei der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg.

Informiert wurde ferner darüber, dass Vereine und Organisationen in den Gemeinden des Geschäftskreises jedes Jahr mit kleineren und grösseren finanziellen Beiträgen unterstützt werden. Auch habe der Erfolg der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg für die öffentliche Hand Jahr für Jahr Steuererträge von mehr als 400 000 Franken erbracht.

Bruno Studer, Vorsitzender der Bankleitung, erörterte die Entwicklung einiger Zahlen aus der Bilanz und der Erfolgsrechnung. Er hielt fest, dass sich die Raiffeisenbank auch im vergangenen Geschäftsjahr erneut gut in einem stark reglementierten Markt behaupten konnte.

Wechsel im Verwaltungsrat

Rudolf Gubler wurde 1994 und Roland Zeltner 1998 in den Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg gewählt. Nun traten sie zurück. Den beiden Austretenden dankte Verwaltungsratspräsidentin Gabriela von Arx für ihre Verdienste. In der Person von Markus Spielmann wurde ein bestens ausgewiesener Fachmann (Eidg. dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling) als neuer Verwaltungsrat gewählt.

Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben übrigens entgegen dem Antrag des Verwaltungsrates entschieden, die Verzinsung des Anteilscheinkapitals weiterhin bei 6 Prozent zu belassen. Dieser, in der heutigen Zeit eher hohe Zinssatz, spiegele den Erfolg der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg wider und zeige, dass bei Raiffeisen die Basis Gewicht habe und wichtige Entscheide treffen könne, so die Bankleitung. (mgt)