Niedergösgen
Raiffeisen-GV: Magie, Finanzen und Digitalisierung

An der 111. Generalversammlung der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg konnten nicht nur die Zahlen, sondern auch ein Magier überzeugen.

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Durften an der Generalversammlung ihre Dienstjubiläen feiern: Susanne Brügger 30 Dienstjahre, Rosaria Tirone 25 (beide hinten), Rita von Arx 15, Doris Müller 25 (beide Mitte), Bruno Studer 30, Shana Hirrlinger 5, Nicole Fischer 5 (alle vorne).

Durften an der Generalversammlung ihre Dienstjubiläen feiern: Susanne Brügger 30 Dienstjahre, Rosaria Tirone 25 (beide hinten), Rita von Arx 15, Doris Müller 25 (beide Mitte), Bruno Studer 30, Shana Hirrlinger 5, Nicole Fischer 5 (alle vorne).

zvg

550 Genossenschafterinnen und Genossenschafter wurden von Dr. Christian Bischof, seines Zeichens Doktor der Betriebswirtschaft und Zauberer aus Leidenschaft, zur 111. Generalversammlung der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg in der Mehrzweckhalle Inseli in Niedergösgen begrüsst.

Digitalisierung als Chance

Nach einem ersten kurzen Auftritt des Moderators und Magiers Christian Bischof übernahm die Präsidentin des Verwaltungsrates, Gabriela von Arx, die Leitung der Versammlung mit der Begrüssung, der Wahl der Stimmenzählenden und dem Protokoll der letzten Generalversammlung.

Gabriela von Arx erwähnte den guten Geschäftsgang der Raiffeisenbank Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg, den starken regionalen Bezug der Raiffeisenbank sowie die grosse Unterstützung von Vereinen und Organisationen in Form von Inseraten, Sponsoring und Spenden. In Bezug auf die Wirtschaftslage erwähnte sie den Wechselkursschock sowie die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, in den USA und auch die Entwicklung in Asien. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung erwartet Gabriela von Arx einen fundamentalen Strukturwandel sowie bran- chenfremde Konkurrenz im Finanzbereich, sieht aber in der Digitalisierung durchaus auch eine Chance.

Auch der Hinweis auf die zunehmende grosse Anzahl von Vorschriften und Regulatorien fehlten im Bericht der Präsidentin nicht. Im vergangenen Geschäftsjahr arbeiteten 24 Personen mit einem Vollzeitpensum von 18,80 Vollzeitstellen (davon 2 Personen in Ausbildung) bei der Raiffeisenbank-Niedergösgen-Schönenwerd-Eppenberg. Bruno Studer, Vorsitzender der Bankleitung, erörterte die Entwicklung einiger Zahlen aus der Bilanz und der Erfolgsrechnung.

Studer hielt fest, dass das vergangene Geschäftsjahr 2016 sich wiederum erfreulich entwickelt hat, obwohl die Erträge leicht tiefer und die Kosten leicht höher ausgefallen sind als dies im Vorjahr der Fall war. Die anwesenden Mitglieder genehmigten die Jahresrechnung und auch die Verzinsung der Anteilscheine mit 6 Prozent. Ebenfalls wurden den Organen der Genossenschaft Entlastung erteilt.

Nach der Arbeit das Vergnügen

Für das leibliche Wohl haben die Verantwortlichen der Raiffeisenbank das Team von «Thommen Gastronomie Catering» beauftragt. Die Weine kamen aus dem Tessin, der Region der Raiffeisen-Mitgliederaktion 2017.

Als Abschlussprogramm wurde es mit Dr. Christian Bischof wieder «magisch». Sein Auftritt verblüffte und erstaunte alle Anwesenden. Zum Abschied gab es noch ein letztes Bier oder Cüpli an der Bar, bevor auch diese Generalversammlung schon wieder vorbei war. (MGT)

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