Räbeliechtli-Umzug

Räbeliechtli schnitzen im Schulhaus 1888 in Schönenwerd

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A bereiten sich mit ihrem Lehrer Jean-Michel Gutknecht im Schulhaus 1888 Schönenwerd auf den Räbeliechtli-Umzug vor.

Die Klassen im Schulhaus 1888 an der Schmiedengasse 14 in Schönenwerd treffen noch letzte Vorbereitungen auf den Lichterumzug. Die Klasse 6a von Jean-Michel Gutknecht ist noch mit dem Schnitzen von Räbenlichtern beschäftigt. Alle anderen Klassen haben ihre Lichter schon letzte Woche gemacht, mit Ausnahme der 1a. „Reben müssen frisch sein, damit diese bearbeitet werden können“, sagt Gutknecht vor Ort. Deshalb konnte die Klasse erst am Tag des Umzugs an den Lichtern arbeiten. Die anderen Klassen, die schon fertig mit ihren Lichtern fertig seien, haben Laternen gemacht, welche einfacher herzustellen sind.

Am Nachmittag arbeitet die Klasse 6a zusammen mit der 1a zusammen an den Räbeliechtlis. „Einige Erstklässer haben das noch nie gemacht“, sagt ein Schüler. Jeder der Sechstklässler hat ein „Gottenkind“ aus der ersten Klasse und hilft diesem beim Schnitzen. Mit unterschiedlichen Werkzeugen schneiden sie Muster oder stanzen mit Keksausstecher einen Engel oder Stern in die Haut der Rüben. Danach erfolgt das Aushöhlen der "Räben". Eine heikle Arbeit: „Beim Aushöhlen ist es wichtig, dass die Aussenhaut möglichst dünn ist, aber nicht zu dünn“, sagt einer der Schüler. Erleuchten tut die Rübe entweder eine elektrische oder eine klassische Kerze. Zum Schluss werden noch Schnüre befestigt, damit die Kinder die Räben auch tragen können am Umzug am Abend, auf den sich alle Schülerinnen und Schüler freuen. 

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