Niedergösgen

Pensum des Schulleiters wird neu geregelt

Die kürzlich abgeschlossene externe Schulevaluation (ESE) an der Sekundarschule hat ergeben, dass der Schulleiter mit dieser Doppelbelastung zu wenig Zeit aufbringen kann, um die Sekundarstufe zu leiten, da offenbar das 65-Prozent-Pensum für die Primarstufe/Kindergarten nicht reicht. (Symbolbild)

Die kürzlich abgeschlossene externe Schulevaluation (ESE) an der Sekundarschule hat ergeben, dass der Schulleiter mit dieser Doppelbelastung zu wenig Zeit aufbringen kann, um die Sekundarstufe zu leiten, da offenbar das 65-Prozent-Pensum für die Primarstufe/Kindergarten nicht reicht. (Symbolbild)

Für die Schulleitung von Primarschule und Kindergarten stehen statt 65 neu 85 Prozent zur Verfügung.

In Niedergösgen bekleidet der Schulleiter bisher ein 100-Prozent-Pensum, wobei 65 Prozent für die Schulleitung der Primarschule/Kindergarten Niedergösgen aufgewendet werden und 35 Prozent für das Schulleiteramt der Sekundarschule Unteres Niederamt (Standortleitung Niedergösgen). Die kürzlich abgeschlossene externe Schulevaluation (ESE) an der Sekundarschule hat ergeben, dass der Schulleiter mit dieser Doppelbelastung zu wenig Zeit aufbringen kann, um die Sekundarstufe zu leiten, da offenbar das 65-Prozent-Pensum für die Primarstufe/Kindergarten nicht reicht. Bei momentan 272 Primarschülern und Kindergärtnern wird aufgrund der kantonalen Grundlagen ein Pensum von 88 Prozent berechnet.

Gespräche mit dem Schulleiter haben ergeben, dass er mit einem 85-Prozent-Pensum seinen Auftrag erledigen kann. Gemäss Berechnung des Finanzverwalters entstehen der Gemeinde dadurch Mehrkosten von rund 30 000 Franken. Nach ausgiebigen Diskussionen beschloss eine Ratsmehrheit, das Schulleiterpensum per 20. Februar 2017 auf 85 Prozent zu erhöhen. Die Schulleitung Schönenwerd der Sekundarstufe wird per dato eine neue Schulleiterperson mit 35 Stellenprozenten für den Standort Niedergösgen wählen.

Sanierung Kindergartendach

Die asbesthaltigen Welleternitplatten des Daches des alten Kindergartens weisen starke Beschädigungen auf. Durch diese Ausbrüche und Risse tritt Regen- und Schneewasser auf die darunterliegenden Asbestplatten, die das Unterdach bilden. Bei starken Regenfällen oder Schmelzwasser kann Feuchtigkeit und Wasser in das Innere des Kindergartens gelangen und weitere Schäden anrichten. Auf die Submission für die Dachsanierung reichte die Firma Aare Bauspenglerei GmbH, Niedergösgen, die günstigste Offerte zum Betrag von Fr. 128 332 ein.

Da dieser Betrag die Kompetenz des Gemeinderates überschreitet, berief man sich auf § 146 des Gemeindegesetzes, wonach «dringliche Nachtragskredite» bewilligt werden können, wenn die Mehrausgabe nicht voraussehbar, dringlich und notwendig ist. Der dringliche Nachtragskredit wird der Gemeindeversammlung zur Kenntnis gebracht. Die Arbeiten werden in den Herbstschulferien ausgeführt.

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