Gemeindeversammlung Kienberg
Pensum des Schulleiters wird erhöht und das Schulhaus saniert

Die ausserordentliche Gemeindeversammlung bewilligte die Anträge des Gemeinderates: Das Pensum der Schulleitung wird auf 50 Prozent erhöht, der Planungskredit von 120'000 Franken für die Sanierung des Schulhauses war unbestritten.

Lorenz Degen
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Die Schulanlage von Kienberg soll umfassend modernisiert werden.
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Vor rund vierzig Jahren wurde das Schulhaus von Kienberg gebaut, seither gab es nie eine grössere Renovation.
Schulhaus Kienberg, Sept. 2019
Weiter möchte der Gemeinderat die Stelle des Schulrektors von um 18 Prozent auf ein 50-Prozent-Pensum erhöhen,
Jetzt sei der Zeitpunkt richtig, die Stelle aufzuwerten, «und damit die notwendigen Rahmenbedingungen für eine langfristig starke Schule zu schaffen», findet Gemeindepräsidentin Adriana Gubler.
An der Schule Kienberg unterrichten 14 Lehrpersonen von der ersten bis zur sechsten Klasse.

Die Schulanlage von Kienberg soll umfassend modernisiert werden.

Bruno Kissling

Die ausserordentliche Gemeindeversammlung folgte am Donnerstagabend den beiden Anträgen des Gemeinderates. Sowohl die Erhöhung des Arbeitspensums für die Schulleitung von 32 auf 50 Prozent wie auch ein Planungskredit von 120'000 Franken für die Sanierung des Schulhauses wurden von den 40 Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen.

Zu reden gab einzig das Traktandum der Pensenaufstockung, allerdings nicht kontrovers: «Der Gemeinderat erhielt während der Versammlung viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, dass man die Erhöhung der Stellenprozente unterstützen würde», erklärt Gemeindepräsidentin Adriana Gubler auf Anfrage.

«Es ist ein tolles Zeichen, dass die Gemeinde gesetzt hat»

Sie sieht darin ein konsequentes Handeln des Souveräns: «Die Gemeindeversammlung hat sich für den Erhalt der Schule ausgesprochen und ist bereit, um den Standort zu stärken, auch die Kosten dafür zu tragen.»

Adriana Gubler ist denn auch mit dem Verlauf der gut einstündigen Versammlung sehr zufrieden: «Es ist ein tolles Zeichen, dass die Gemeinde gestern gesetzt hat.» Als nächstes wird nun der Gemeinderat mit dem Architekturbüro Otto und Partner, welches die Sanierung der Schulanlage projektiert, die vertraglichen Details des Planungsauftrages ausarbeiten.

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