Schenker Storen aus Schönenwerd muss sich täglich im Wettbewerb behaupten. Die Digitalisierung bietet dabei neue Chancen. Zuverlässige IT-Systeme, die jederzeit zur Verfügung stehen, sind zwingend. Genau in solch sichere Systeme hat der Branchenprimus im Storengeschäft in den letzten Jahren massiv investiert.

Kundennähe ist für CEO Helmut Jehle entscheidend, wenn Schenker Storen sich für die Zukunft rüsten will: «Unsere Mitarbeitenden gehen persönlich vor Ort und beraten die Kunden individuell bei Material- und Farbauswahl.» Ist der Auftrag erteilt, laufen hochoptimierte und automatisierte internen Prozesse an. Für Jehle ist klar: «Nur mit einer schlanken, zuverlässigen und extrem flexiblen Fertigung bleibt Schenker Storen wettbewerbsfähig.» Das sei essenziell, wenn es gelingen soll, weiterhin im Hochlohnland Schweiz zu produzieren.

Stillstand bedeutet Verlust

Weil das heutige Business von Schenker Storen ohne durchgängige IT-Unterstützung nicht mehr vorstellbar ist, hat die Firma im letzten Jahr massiv in die Zuverlässigkeit ihrer Systeme investiert. Denn ohne sie ist die Produktion von Schenker Storen kaum noch vorstellbar. Von der Auftragserfassung über die Steuerung der Produktion bis zur Auslieferung und Abrechnung der einzelnen Bestellungen werden fast alle Arbeitsschritte digital gesteuert.

Der CEO sagt: «Stehen wichtige IT-Anwendungen nicht zur Verfügung, kommt unsere Fertigung sehr schnell zum Stillstand.» Schenker Storen benötige jederzeit zuverlässigen Zugriff auf alle relevanten Daten eines Auftrags: «Sonst können wir unsere stark individualisierten Produkte nicht herstellen und verlieren Geld.» Verspäte sich eine Auslieferung, leide die Zufriedenheit der Kunden.

Investition in sicherere Speicher

Darum investierte Schenker in bessere und sicherere Speicher- und Serverkapazitäten. Die Technologie des Baarer Softwareherstellers und Spezialisten für Datenmanagement Veeam ermöglicht es der Schweizer Nummer 1 im Storengeschäft, die Verfügbarkeit zu maximieren und mögliche Risiken für den Geschäftsbetrieb zu beseitigen. IT-Leiter Reto Furter erklärt: «Wir ziehen heute Sicherungskopien direkt aus Speicher-Momentaufnahmen – ohne den Produktionsbetrieb zu beeinträchtigen.» B

eim Ausfall einer virtuellen Maschine kann Schenker Storen diese heute innerhalb von wenigen Minuten wiederherstellen. Möglich macht das die Technologie von Veeam. Damit lässt sich das betroffene Gerät direkt aus der Back-up-Datei heraus neu starten und der Geschäftsprozess kann sofort weiterlaufen. Die Lösung von Veeam ist heute auch Teil der Disaster-Recovery-Strategie von Schenker Storen. Alle zwei Tage werden sämtliche Daten zusätzlich an einem dritten Standort gesichert und stünden damit bei einem Totalausfall der beiden Hauptrechenzentren in kürzester Zeit wieder zur Verfügung.

Alle diese Vorkehrungen helfen Schenker Storen, sich weiterhin im hart umkämpften Markt zu behaupten. Und damit auch die Arbeitsplätze in Schönenwerd in Zukunft zu verteidigen. (ss/otr)