Niederamt
Drei Rumänen überfallen Rentner in Wohnung – Polizei erwischt sie im Fluchtauto

Im Niederamt ist am Dienstagnachmittag ein Rentner in seiner Wohnung von drei Männern überfallen und ausgeraubt worden. Die Täter konnten kurze Zeit später im Aargau angehalten werden.

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Die Täter konnten festgenommen werden. (Archiv)

Die Täter konnten festgenommen werden. (Archiv)

Kapo SO

Am Dienstag, kurz vor 15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass in einer Gemeinde im Niederamt ein Rentner durch drei vorerst unbekannte Männer in seiner Wohnung überfallen und ausgeraubt worden sei.

Unverzüglich rückten mehrere Polizeipatrouillen zum Tatort aus. Wo sich dieser befindet, wird aus Persönlichkeitsschutz-Gründen nicht bekannt gegeben. Die Strafverfolgungsbehörden wollen verhindern, dass der überfallene Rentner identifiziert werden kann. Es gibt derzeit auf Anfrage auch keine weiteren Angaben dazu, wer den Überfall meldete und die Täter flüchten sah. Denn die Polizei hatte eine Beschreibung des Fluchtfahrzeuges.

Die Polizei konnte so in ihrer eingeleiteten Grossfahndung, in die auch die benachbarten Polizeikorps miteinbezogen wurden, gezielt nach diesem Auto Ausschau halten. Mit Erfolg: Eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau konnte beim Autobahnanschluss Aarau-West ein Auto mit rumänischen Kontrollschildern anhalten, welches auf die Fahrzeugbeschreibung passte, teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Wie sich kurz darauf herausstellte, dürften die rumänischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 34 und 53 Jahren für das Raubdelikt verantwortlich sein. Sie wurden zuständigkeitshalber der Kantonspolizei Solothurn übergeben und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

Der Rentner wurde beim Vorfall verletzt. Er wurde mit einer Ambulanz zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht.

Staatsanwaltschaft prüft Antrag auf U-Haft

Hergang und Umstände bilden Gegenstand weiterer Abklärungen durch die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn.

Die Staatsanwaltschaft hat nach der Festnahme durch die Polizei 48 Stunden Zeit, allenfalls beim Haftgericht einen Antrag auf Untersuchungshaft zu stellen. Das werde derzeit geprüft, heisst es auf Anfrage. (ldu/kps)

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