In ein paar Monaten sind die neuen Wohnungen im viergeschossigen «Brüggli» bezugsbereit. Genau genommen sind es die Wohnungen der Genossenschaft Betreutes Wohnen im Alter (BIA). Das heutige Alters- und Pflegeheim in Dulliken wird den erweiterten Namen «Brüggli Park» tragen, da es sich dann im Gesamtkonzept nicht mehr nur um ein ausschliessliches Alters- und Pflegeheim handelt.

Bereits im Frühling 2019 ist es soweit, und bisher läuft alles nach Plan. Der zuständige Architekt Alexander Brun vom Büro BK Architekten in Reiden bestätigt dies vor Ort. Es seien schon alle der insgesamt 24 Wohnungen vermittelt, sagt Daniel Ricardo Frey, Präsident der BIA. Zum Projekt meint er: «Es ist ein grosszügiges konzeptionell ausgezeichnetes Projekt, das sich in Bezug auf den Baukörper architektonisch gut mit dem Alters- und Pflegeheim verbindet.»

Interessante Herausforderungen

Bei einem Rundgang auf der Baustelle zeigt sich: Die technischen Installationen sind teilweise beinahe abgeschlossen, so etwa im Heizungsraum oder im Technikraum der Arztpraxis und der Physio-Praxis. Derzeit werden Gipserarbeiten verrichtet, Plättli gelegt und Geländer installiert. Zudem stehen Spenglerarbeiten an.

Der Neubau ist so konzipiert, dass er sich an das bestehende Gebäude anfügt. Dies stellte den Architekten vor interessante Herausforderungen. «Wir haben hier private und halbprivate Räume, die wir in ein Gesamtkonzept zusammenfassten», erklärt Brun. Private Räume sind die Wohnungen. Aber auch Hobbyräume, die zusätzlich hinzugemietet werden können. Als halbprivat wird beispielsweise ein Aufenthaltsraum angesehen.

Direkte Verbindung vorhanden

Der neue Empfang stellt ein wichtiges Element dar, dominant Richtung Junkerbrunnenweg. Dieser wird vor allem den Praxen sowie den Alterswohnungen dienen. Es besteht zudem eine direkte Verbindung zum bisherigen Gebäude.

Laut Patrick Albiker, Heimleiter des «Brüggli» Dulliken, wird aber der alte Empfang beibehalten. Schon nur wegen der unmittelbaren Nähe zur Bushaltestelle, wie Albiker betont. Auch BIA-Präsident Frey schätzt dort die Nähe zum öffentlichen Verkehr, sowie auch zur Natur. Tatsächlich wird beim Projekt grosser Wert darauf gelegt. Es entsteht ein neuer Garten mit Weiher und Streichelzoo. Zudem werden im Garten und auf dem Dach Hochbeete konzipiert, ganz nach Vorbild des Urban Gardening. So können Hobbygärtner auch bis ins hohe Alter wirken.