Die Grundwasserwärmepumpe in der Däniker Erlimatthalle hat mit Jahrgang 1984 ein beachtliches Alter erreicht. Im Jahr 2017 musste ein Kompressor totalrevidiert werden. Aufgrund des Alters ist davon auszugehen, dass auch die anderen Kompressoren oder die weiteren Komponenten der Heizung künftig ausfallen werden und kostspielige Reparaturen anfallen. Die Wärmeversorgung der Erlimatthalle und des Kindergartens, der von derselben Heizung gespeist wird, könnte bei einem Ausfall folglich nicht sichergestellt werden. Entsprechend ist laut Gemeinderat eine Totalsanierung der Heizung angesagt.

Da sich in den kommenden Jahren auch grössere Investitionen für die Heizungen der Schulanlage Bühl und des Gemeindehauses aufdrängen, hat der Däniker Gemeinderat eine gesamtheitliche Überprüfung des Wärmeverbunds in Auftrag gegeben. Ein Ingenieurbüro hat daraufhin den Wärmeverbund Däniken geprüft und mehrere Lösungsstrategien ausgearbeitet. Neben den Investitionskosten waren auch andere Faktoren wie beispielsweise die Umweltverträglichkeit und der Personalaufwand für die Entscheidungsfindung des Rats massgebend. Er hat sich einstimmig für die Variante mit der Inbetriebnahme einer neuen leistungsstärkeren Grundwasserwärmepumpe in der Erlimatthalle ausgesprochen. Die Kosten für den Ausbau des Wärmeverbunds belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken.

Ersatz von Wasserleitungen

Im Bereich des Mühlewegs und der angrenzenden Parzellen des ehemaligen Heer-Areals verlaufen Wasserleitungen mit Baujahr zwischen 1926 und 1962, die etliche Leckstellen aufweisen. Deshalb sind die Leitungen zu sanieren. Da gleichzeitig ein Kanalisationsausbau im Mühleweg vorgesehen ist, sollen die Wasserleitungen in den Mühleweg verlegt werden. Aufgrund von Rückstauungen bei der Abwasserleitung im Mühleweg wurde das gesamte Gebiet untersucht. Wie im generellen Entwässerungsplan (GEP) vorgesehen, soll aufgrund der Überlastung die Kanalisationsleitung im Mühleweg ausgebaut werden. Durch die gesamtheitliche Prüfung wurde festgestellt, dass mehr Flächen in die Kanalisationsleitung eingeleitet werden, als seinerzeit bei den Berechnungen des GEP berücksichtigt wurden.

Der im GEP geplante Ausbau der Abwasserleitung würde demnach nicht ausreichen. Ein Ausbau für die zurzeit eingeleiteten Flächen würde hingegen zu sehr hohen Kosten führen. Aus diesem Grund soll eine neue Verbindungsleitung im Mühleweg im Bereich der Mülldeponie Entsorgbar erstellt werden, sodass der geplante Ausbau der Kanalisationsleitung wie geplant realisiert werden kann. Für den Leitungsersatz werden Baukosten im Umfang von 1,34 Millionen Franken veranschlagt, die dem Souverän zur Genehmigung unterbreitet werden. Durch die Bauarbeiten wird ein grosser Teil der Strasse aufgebrochen. Diese Tatsache hat den Rat dazu bewogen, eine gleichzeitige Strassensanierung in Erwägung zu ziehen. Der Strassenbelag ist derzeit in einem ausreichenden Zustand und die Verkehrsbelastung ist eher gering, wonach die heutige Strasse noch mehrere Jahre genutzt werden kann. Der Rat hat deshalb beschlossen, auf die teure Sanierung zu verzichten.

KKG übernimmt Kosten

Das Kernkraftwerk (KKG) beabsichtigt infolge des Neubaus des regionalen Pumpwerks im Aarenfeld, ihre Abwasserleitung zu verschieben. Deshalb ist vorgesehen, die Leitung in die Kraftwerkstrasse zu verlegen. Dadurch wird ein Teil der Strasse durch die Bauarbeiten beansprucht. Da die Strasse teilweise erste Schäden aufweist, hat das KKG den Wunsch geäussert, die Strasse zu sanieren und auszubauen. Folglich sollen die Zufahrtsstrasse des KKG saniert und die notwendige Strassenentwässerung erstellt werden. Auch soll ein Trottoir erstellt werden. Da Ausbau und Sanierung der Zufahrtsstrasse insbesondere auf Wunsch des KKG vorzeitig ausgeführt würden, hat das KKG zugesichert, die Kosten von 985 000 Franken zu übernehmen. Sollte das KKG auf die Umsetzung des Projekts verzichten, wird die Gemeinde das Bauprojekt nicht realisieren.

Am Montag, 10. Dezember, findet die Budgetgemeindeversammlung statt. (mgt)