Clientis Bank
«Neue Filiale in Lostorf war richtiger Entscheid»

Die Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach (CKE) meldet für 2015 eine markante Steigerung des Bruttogewinns. Vom ersten vollen Geschäftsjahr ihrer Filiale in Lostorf zeigt sie sich zufrieden.

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Im November 2014 eröffnete die Clientis Bank die neue Geschäftsstelle im Zentrum von Lostorf – nach dem ersten Jahr zieht sie eine positive Bilanz. zvg

Im November 2014 eröffnete die Clientis Bank die neue Geschäftsstelle im Zentrum von Lostorf – nach dem ersten Jahr zieht sie eine positive Bilanz. zvg

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Die Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach AG (CKE) meldet für das Geschäftsjahr 2015 eine Bruttogewinnsteigerung von knapp 15 Prozent auf 3,27 Mio. Franken, was sie als «sehr solides Jahresergebnis» wertet. Den Aktionären der CKE wird an der Generalversammlung vom 1. April in der Bläuenhalle in Erlinsbach AG eine unveränderte Dividende von 23 Prozent vorgeschlagen.

Einen wesentlichen Beitrag zu diesen Zahlen habe die Geschäftsstelle Lostorf geleistet, die am 8. November 2014 eröffnet worden war. Bei den Kundengeldern habe die neue Geschäftsstelle innerhalb eines Jahres ein Volumen von etwa 17 Mio. Franken erreicht, was sehr beachtlich sei, liess sich Hansjörg Gloor, Vorsitzender der Geschäftsleitung der CKE, auf Anfrage entlocken.

Der in Lostorf gewonnene Kundenstamm eröffne der Bank nun auch Möglichkeiten im Kredit- und Anlagebereich. Die Produktepalette und die Kundenberatung des Teams um den Lostorfer Niederlassungsleiter Martin Wyss schienen bei der Kundschaft anzukommen. «Das unterstreicht die Richtigkeit unseres seinerzeitigen Entscheides, nach Lostorf zu expandieren», so Gloor.

561 Mio. Franken Bilanzsumme

Die CKE präsentiert ihre Abschlusszahlen erstmals nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften für Banken, die der Bundesrat erlassen hat. Die Bilanzsumme ist 2015 markant um 37,8 Millionen Franken auf rund 561 Millionen Franken angestiegen.

Die Ausleihungen von 470,6 Millionen Franken seien fast ausschliesslich in der Geschäftsregion der CKE erfolgt, die neu auch das Niederamt bis Olten abdeckt. Die Bank halte dabei an ihren hohen Bonitätsanforderungen in der Kreditprüfung fest. Bei den Kundengeldern verzeichnet die Bank insgesamt ein Wachstum von rund 28 Mio. Franken oder 6,9 Prozent.

Dass die CKE in einem anspruchsvollen Umfeld auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken könne, sei nicht selbstverständlich, habe sie doch in einer Zeit, in der andere ihr Filialnetz reduzierten, in Lostorf eine neue dritte Geschäftsstelle eröffnet.

In der Medienmitteilung betont Hansjörg Gloor, die getätigten Investitionen im Anlage- und Vorsorgebereich zeigten ihre Wirkung. «Alle drei Geschäftsstellen unserer Bank verfügen über einen versierten Anlageberater.» Zunehmendes Interesse stelle die Bank im Bereich Pensionsplanung fest.

Der übrige ordentliche Erfolg konnte mit einem Saldo von 688 000 Franken um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. In dieser Ertragsposition schlagen sich unter anderem die Mieterträge aus den Investitionen der Bank in Ertragsobjekte nieder.

Der Geschäftsaufwand schliesst im Vorjahresvergleich um 8,2 Prozent auf 5,1 Mio. Franken höher ab. Diese Erhöhung führt die CKE auf den Ausbau des Personalbestands im Zusammenhang mit der Geschäftsstelle in Lostorf und höhere Kosten im Sachaufwand zurück.

Maja Riniker für Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat unter dem Präsidium von Daniel Heller schlägt der Generalversammlung als Ersatz für den zurücktretenden Verwaltungsrat Hans-Ulrich Blattner (Erlinsbach) die Suhrerin Maja Riniker (1978) vor. Die diplomierte Betriebsökonomin FH und Mutter von drei Kindern arbeitete in den Jahren 1997 bis 2009 in verschiedenen Funktionen bei Banken und Beratungsfirmen. Seit 2013 führt sie Finanzen und Personal der Gastroenterologie Dr. med. Riniker (Aarau) und ist seit 2014 aargauische Grossrätin für den Bezirk Aarau. (mgt/cva)