Laupersdorf

Musikwettbewerb bietet jungen Talenten ein Sprungbrett

Junge Tambouren und andere Instrumentalisten messen sich morgen Samstag am Musikwettbewerb Laupersdorf.

Junge Tambouren und andere Instrumentalisten messen sich morgen Samstag am Musikwettbewerb Laupersdorf.

Jubiläumsauflage des Musikwettbewerbes Laupersdorf erwartet 42 Instrumental- und 135 Tambouren-Vorträge.

42 Vorträge bei den Instrumentalisten und 100 Einzel- sowie 35 Gruppenvorträge bei den Tambouren sind bei der 50. Auflage des Musikwettbewerbes in Laupersdorf am Samstag, 2. November 2019, ab 12 Uhr zu sehen und zu hören. Konzertlokale sind der Pfarreisaal und Gemeindesaal im Gemeindezentrum (Instrumentalisten) sowie die Mehrzweckhalle «Kreuzacker» und das Pub «Loch Ness» (Tambouren).

Für die Besucher sehr empfehlenswert sind die zwölf Finalvorträge der Instrumentalisten ab 19 Uhr im Pfarreisaal, wo von den jungen Interpretinnen und Interpreten wundervolle klassische Musik auf hochstehendem Niveau geboten wird. «In fünfzig Jahren hat sich nun dieser einzigartige Anlass vom Unterhaltungsformat mit freier Beteiligung und Publikumsbewertung zu einer bedeutenden Wettbewerbsplattform für junge ambitionierte Talente noch im Amateurstatus entwickelt. Viele heute national und international bekannte Musikerinnen und Musiker konnten diesen Wettbewerb als Sprungbrett nutzen», bemerkt der Regierungsrat des Kantons Solothurn, Roland Heim. Er, selbst Tambour, hat dieses Jahr wiederum das Ehrenpatronat des Musikwettbewerbes übernommen. «1987 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn den Gründern und OK-Mitgliedern des Musikwettbewerbes Laupersdorf für die Idee und die Durchführung dieses Anlasses einen Kulturpreis zugesprochen. Bereits vor mehr als 30 Jahren wurde also dieser Wettbewerb sehr hoch eingeschätzt, und die Regierung hat damit recht gehabt.»

Drei Alterskategorien bei den Instrumentalisten

Organisiert wird der Anlass von einem Komitee – teilweise seit Jahren in derselben Besetzung, jedoch auch mit frischen Kräften, präsidiert von Peter Dietschi.

Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer stammen aus dem Kanton Solothurn, aus benachbarten Kantonen, aus der Region Basel, einige kommen aus den Regionen Zürich, Bern, aus der Innerschweiz, Ostschweiz oder aus dem Wallis. Aus dem Thal sind David Broder, Balsthal (Waldhorn), und Sara Walser, Laupersdorf (Violine), am Start. Dieses Jahr werden besonders viele auf dem Klavier und der Violine musizieren. Die anderen Instrumente sind Cello, Querflöte, Waldhorn, Blockflöte, Cornet, Akkordeon und Harfe. Die Vorträge werden von sieben Fachexperten beurteilt. Es sind: Andreas Kamber, Dozent und Orchesterhornist, Solothurn; Simone Meyer, Violinistin, Luzern; Maja Lisac Barroso, Saxofonistin, Basel; Cécile Grüebler, Cellistin, Meilen; Nora Bichsel, Tanzpädagogin, Solothurn; Maki Wiederkehr, Pianistin, Winterthur und Susanne Z’Graggen, Pianistin, Solothurn.

Das Einzelwettspiel der Tambouren (100 Vorträge) erfolgt in den Alterskategorien bis 16 Jahre und ab 17 Jahre am Samstag, 2. November 2019, von 12 Uhr bis 17.30 Uhr im Pub «Loch Ness» und in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker».

Tambouren gewinnen auch Wanderpokal

Um 18 Uhr startet das Gruppen-Wettspiel in der Mehrzweckhalle mit 35 Vorträgen. Experten bei den Tambouren sind Philipp Rütsche, Stabsadjutant (Sursee), Urs Gehrig (Basel), Marcel Otter (Balsthal) und Michael Woodtli (Solothurn). Die ersten drei der Rangliste bei den Instrumentalisten und bei den Tambouren erhalten einen Geldbarpreis, die Punkthöchsten gewinnen den Wanderpokal.

Gegründet wurde der Wettbewerb vor genau 50 Jahren vom verstorbenen Beat Dietschi (Laupersdorf) und Anton Krapf (Mümliswil), der 2013 als Dirigent und Musikförderer einen Preis für Musik des Kantons Solothurn erhielt.

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