Jungwacht und Blauring, abgekürzt «Jubla»: Was früher ein rein römisch-katholischer Jugendverein mit entsprechend biblischer Prägung war, ist heute eine ökumenische Angelegenheit. Es sind Kinder aller Konfessionen eingeladen. Jedes Jahr veranstaltet der Verband Jungwacht und Blauring Schweiz deshalb den nationalen Jubla-Tag, dessen aktuelle Ausgabe am Samstag auf dem Programm stand. Dabei waren die einzelnen Scharen frei in der Programmwahl.

In Winznau gab es nach dem Postenlauf ein feines Mittagessen vom Grill. Fotos: Bruno Kissling

In Winznau gab es nach dem Postenlauf ein feines Mittagessen vom Grill. Fotos: Bruno Kissling

Das traumhafte Wetter war ideal für abenteuerliche Geländespiele, aber auch für die sportlichen Ambitionen der Leiterinnen und Leiter. Deutlich zu sehen am Beispiel der zwei Scharleiter aus Stüsslingen: Um zu beobachten, was die verschiedenen Jubla-Scharen in der Region unternehmen, nahmen sich Fabian Soland, Scharleiter Stüsslingen und kantonaler Jubla-Beauftragter, mit seinem Amtskollegen Thomas Bucher, etwas Besonderes vor: «Wir fahren mit dem Velo von Schar zu Schar», erklärten die beiden.

In Trimbach wurde zunächst das Jubla-Logo auf die Strasse gemalt.

In Trimbach wurde zunächst das Jubla-Logo auf die Strasse gemalt.

Ihre Tour reichte sogar bis übers Niederamt hinaus, fuhren sie doch nach dem Besuch in Winznau direkt zur Schar nach Neuendorf ins Gäu.

Im Kanton Solothurn hat es zahlreiche Jubla-Scharen, wobei Deitingen mit über 130 Kindern, die Grösste stellt.