Niedergösgen

Mit der Ortsplanungsrevision gehts voran

Blick auf Niedergösgen mit dem Schlosshof.

Blick auf Niedergösgen mit dem Schlosshof.

Die Arbeiten zur Ortsplanungsrevision in Niedergösgen sollen vorangetrieben werden. Barbara Wittmer vom Planteam S orientierte den Rat an der Gemeinderatssitzung vom 14. November über den aktuellen Stand und die anstehenden Aufgaben. So muss etwa die Bauzonenfläche angepasst werden, was Auszonungen zur Folge hat. Ebenso muss geklärt werden, ob eine Überprüfung des Naturinventars und des -konzepts nötig ist. Wenn dies geklärt ist, kann der Gemeinderat die Unterlagen zur zweiten Vorprüfung durch den Kanton verabschieden.

Eventuell gibt es dann wieder Überarbeitungen zu machen, bevor die öffentliche Auflage erfolgt. Je nach dem stehen Einspracheverhandlungen an sowie die Genehmigung durch die Gemeindeversammlung und den Regierungsrat. Selbst wenn die Ortsplanung effizient und zügig vorangetrieben werden kann, dauert es noch mindestens ein Jahr, bis die nächste öffentliche Auflage bewerkstelligt werden kann.

Seit zirka einem Jahr laufen konkrete Vorbereitungen zur Realisierung eines Power to Gas Projekts am Wasserkraftwerk Niedergösgen. Ziel ist die Erzeugung von nachhaltigem CO2-neutralen Wasserstoff für Mobilitätszwecke, im Speziellen als eine neue Alternative für Diesel-Antriebe im Schwerverkehr.

Neben dem Projektleiter Stefan Linder, informierten auch Sascha Wyss, Leiter Primärtechnik der Firma Bouygues E & S EnerTrans AG, und Heinz Rohrer, TUEV, den Gemeinderat. Die Anlage ist auf einem Grundstück geplant, welches der Alpiq AG gehört. Die grössten Immissionen werden gemäss Projektleiter durch die LKW-Transporte verursacht. Die prognostizierte Bauzeit liegt bei neun bis zwölf Monaten. Das Baugesuch soll noch 2018 eingereicht werden. (mgt)

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