Der Gemeinderat Starrkirch-Wil beantragt beim Buskonzept Olten-Gösgen- Gäu Änderungen bei der Linienführung und der Bushaltestellenplanung.

Das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau hat ein Buskonzept Olten-Gösgen-Gäu ausgearbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Der Gemeinderat von Starrkirch-Wil hat sich mit diesem Buskonzept eingehend befasst, zumal es für die Gemeinde Starrkirch-Wil wesentliche Änderungen beinhaltet.

Die vorgesehenen Änderungen, insbesondere in der Phase ab Fahrplanwechsel Dezember 2018, ergeben für die Gemeinde Starrkirch-Wil massgebliche Erweiterungen des Busangebotes.

Damit verbunden ist allerdings auch eine erhebliche Erhöhung des jährlichen Gemeindebeitrags an den öffentlichen Verkehr: Gemäss einer Schätzung des Amts für Verkehr und Tiefbau wird der Gemeindebeitrag von heute rund 100 000 Franken auf neu rund 149 000 Franken ansteigen. Dies hat vor allem mit der massiven Erhöhung der Haltestellenabfahrten zu tun.

Linienführung ist suboptimal

Aber nicht nur deswegen beantragt der Gemeinderat nun eine Überarbeitung des Buskonzeptes. Auch die vorgeschlagenen Linienführungen erachtet der Gemeinderat als suboptimal. Der Gemeinderat hat dem Kanton eine Änderung der Linienführung der Buslinie Bornfeld–Bahnhof Olten–Starrkirch-Wil –Meierhof Olten beantragt. Diese Linie soll nicht mehr über das Gemeindezentrum führen, sondern über die Käppelistrasse.

Der Kanton sah in seinem Konzept die Weiterführung ab Gemeindezentrum via Nigglisbergstrasse–Dorfstrasse–Aarauerstrasse zum Meierhof Olten vor. Insbesondere wegen der Ausfahrt von der Dorfstrasse in die Aarauerstrasse wird diese Linienführung vom Gemeinderat als nicht praktikabel erachtet, auch wenn für den Bus eine Dunkelanlage vorgesehen würde.

Weiter möchte der Gemeinderat, dass die für das Jahr 2019 neu vorgesehene Buslinie Dulliken Zentrum–Starrkirch-Wil–Bahnhof Olten–Bornfeld über das Gemeindezentrum Starrkirch-Wil und den Sälipark geführt wird. Dies ist im vorgelegten Konzept des Kantons nicht so vorgesehen.

Sanierung Wildparkstrasse

In einem Grundsatzentscheid hat sich der Gemeinderat für die Sanierung der Wasserleitung in der Wildparkstrasse ausgesprochen. Die Gemeinde soll die Kosten für die neue Wasserleitung in der Wildparkstrasse (Privatstrasse) tragen und die Anstösser werden für die Sanierung des Strassenbelags aufkommen. Die Bau- und Werkkommission wurde beauftragt, die Projektie-rung und Submission durchzuführen.

Nach den Kostengutsprachen der Grundeigentümer sollen der entsprechende Kreditbeschluss und die Arbeitsvergebung durch den Gemeinderat beschlossen werden.