Niedergösgen
Mato Matosevic ist der neue Gemeinde-Vizepräsident

An der letzten Sitzung dieses Jahres hat der Gemeinderat von Niedergösgen den Ratskollegen berufen.

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Mato Matosevic wurde zum neuen Vize-Gemeindepräsidenten Niedergösgens gewählt.

Mato Matosevic wurde zum neuen Vize-Gemeindepräsidenten Niedergösgens gewählt.

zvg

Nach dem Wegzug des Amtsinhabers Andreas Meier im September 2020 musste aus der Ratsmitte eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gewählt werden. Das Geschäft war zweimal traktandiert, aber gleichwohl fand sich niemand, der sich zur Wahl stellen wollte, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Beim dritten Mal wurde mit Mato Matosevic (Unabhängige für Niedergösgen) ein Ratsmitglied zum Vizepräsidenten berufen.

Dies ist gemäss Gemeindegesetz nach Paragraf 115 möglich. Für Gemeindepräsident Roberto Aletti war es wichtig, dass ein Ratsmitglied das Vizepräsidium übernimmt, das schon länger als er selber im Amt war. Der Bankangestellte Mato Matosevic (36) wird das Amt für den Rest der laufenden Amtsperiode innehalten.

Schule mit Fernunterricht und neuen Geräten

Aufgrund verschiedener positiv getesteter Lehrpersonen sowie Schüler und Schülerinnen haben die Schulleitung und das Gemeindepräsidium, in Absprache mit dem kantonalen Volksschulamt und dem kantonsärztlichen Dienst, am Wochenende entschieden, die Primarschule mit dem 5. Kindergarten für die letzte Schulwoche vor den Weihnachtsferien zu schliessen. Es wurde auf Fernunterricht umgestellt.

Für Kinder, die nicht betreut werden konnten, wurde ein Notfallbetreuungs-Stundenplan eingerichtet. Inzwischen musste zusätzlich eine Kindergartenklasse Bachmatt/Schmiedenstrasse geschlossen werden.

Der Gemeinderat genehmigte den Antrag der Schulleitung auf Beschaffung von sechs Notebooks und einen Notebookwagen im Umfang von rund 130'00 Franken. Der Gemeinderat genehmigte einige Schlussabrechnungen: Die Sanierung Schachenstrasse kostete 1'064'273.70 Franken, wobei Strassenbau und Beleuchtung 751'892.10 Franken, die Wasserleitung 312'381.60 Franken kosteten. Der von der Gemeindeversammlung genehmigte Kredit betrug 1'180'000 Franken.

Die Sanierung vom Birkenweg schlägt mit 164'673.70 zu Buche. Strassenbau und Beleuchtung kosteten 92'799.50 Franken, die Wasserleitung 71'874.20 Franken. Der von der Gemeindeversammlung genehmigte Kredit betrug 220'000 Franken.

Für die Sanierung des Sandackerweges wurden 150'575.60 Franken fällig, davon 93'789 Franken für Strassenbau und Beleuchtung, für die Wasserleitung 23'213.40 Franken. Der bewilligte Kredit betrug 200'000 Franken.

Die Sanierung der Wasserleitung der Kanalbrücke 5 wurde mit Kosten von 80'033.80 abgeschlossen. Der vom Gemeinderat genehmigte Kredit betrug 93'000 Franken. (mgt)