Gemeinderat

Lostorf hat zu wenig Platz für die Primarschule

Die Schule Lostorf – hier das Schulhaus 1912 – hat zu wenig Räume.

Die Schule Lostorf – hier das Schulhaus 1912 – hat zu wenig Räume.

Die Gemeinde Lostorf hat zu wenig Platz für die zwölf Primarschulklassen. Darum hat der Gemeinderat nun ein Planungsbüro aus Olten beauftragt.

Am 5. Dezember 2016 hat der Gemeinderat den Schlussbericht zur Schulraumplanung gutgeheissen und genehmigt. Im Legislaturprogramm 2017–2021 ist unter anderem vorgesehen, die Projektplanung abzuschliessen, das Kostendach festzulegen und es zu genehmigen. Bezüglich der baulich-räumlichen Entwicklung der Schule Lostorf besteht definitiv Handlungsbedarf. Der Vergleich des Raumbestandes in den heutigen Schulbauten mit dem Raumbedarf gemäss Richtraumprogramm zeigt detailliert auf, in welchen Bereichen Flächen- und Raumdefizite bestehen.

Die Primarschule weist für ihre zwölf Klassen insgesamt zu geringe Flächen auf. Die Flächendefizite betreffen insbesondere den Gruppenbereich, den Fachunterrichtsbereich sowie die Musikschule, den Administrations-, Lehrer- und Infrastrukturbereich sowie den Schülerbereich, etwa die Bibliothek. Ein kleinerer Teil der Flächendefizite kann durch Raumüberschüsse bei den Klassenzimmern kompensiert werden. Prinzipiell gibt es nicht zuwenig Räume, sondern zuwenig Fläche.

Einstimmiger Beschluss

Die Arbeitsgruppe Schulraumplanung unter der Führung von Beat Probst wurde beauftragt, Offerten einzuholen von mehreren Planungsbüros mit Erfahrung im Bereich Schulhausumbau, um das Projekt zu begleiten. Insgesamt haben fünf Büros Angebote eingereicht. Die Zuschlagskriterien waren in der Ausschreibung festgehalten: Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, das Jurierungsresultat zu validieren und dem am besten bewerteten Anbieter, die Batimo AG aus Olten, den Zuschlag als Planungsbüro für die Schulraumplanung zu erteilen.(MGT)

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