Niedergösgen

Klappt es doch noch mit der Wunschlösung?

Nach zwei Jahren hat der Kauf der Liegenschaft an der Hauptstrasse doch noch geklappt. Die Garage (links) könnte als Aussenlager für den Werkhof genutzt werden. Das Wohngebäude (rechts) ist abbruchreif.

Nach zwei Jahren hat der Kauf der Liegenschaft an der Hauptstrasse doch noch geklappt. Die Garage (links) könnte als Aussenlager für den Werkhof genutzt werden. Das Wohngebäude (rechts) ist abbruchreif.

Die Gemeinde Niedergösgen braucht neue Lagerräume für den Werkhof. Im letzten Moment hat sich nun eine neue Möglichkeit ergeben, an der der Gemeinderat schon seit bald zwei Jahren am Verhandeln ist.

Zum Endspurt im vergangenen Jahr wurde in Niedergösgen noch eine ausserordentliche Gemeinderatssitzung nötig. Unter anderem befasste sich der Rat mit dem Kauf zweier Liegenschaften.

Der Werkhof bewirtschaftet ein Aussenlager im Mühledorf. Das Gebäude ist jedoch marod und die enge Zufahrt sowie der unebene und staubige Boden erschweren das Handling mit dem eingelagerten Material. Nun hat sich der Werkkommission in einer Halle an der Quellenstrasse eine neue Möglichkeit eröffnet. Dort sollen rund 200 m2 Lagerfläche gemietet und das alte Lager gekündigt werden. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben eigentlich zugestimmt.

Eigentlich, denn kurzfristig hat sich nun eine neue Möglichkeit ergeben, an der der Rat schon seit bald zwei Jahren am Verhandeln ist: Die Liegenschaft Hauptstrasse 83 mit der Garage Nummer 81 kann nun endlich käuflich erworben werden. Das gesamte Areal ist für die Einwohnergemeinde sehr interessant, weil es sich in unmittelbarer Nähe von Kindergarten, Werkhof und Feuerwehrmagazin befindet.

Mit den Verkäufern konnte man sich nun einigen und der Grundstückkaufvertrag ist bei der Amtsschreiberei eingereicht worden. Während es sich bei der Liegenschaft Hauptstrasse 83 um ein Abbruchobjekt handelt, kann die Garage an der Hauptstrasse 81 noch genützt werden. Deshalb wurde die Werkkommission beauftragt, anlässlich ihrer ersten Sitzung im Januar 2018 zu klären, ob sich die Miete des Lagerraums an der Quellenstrasse erübrigt, wenn die Hauptstrasse 81 zur Verfügung steht.

Start für Integrationsprogramm

Die Grundlage für das Programm «start.integration» bilden das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und das Sozialgesetz des Kantons Solothurn. Die Einwohnergemeinden sollen anlässlich von «Erstinformationsgesprächen» ausländische Neuzuzüger über die hiesigen Lebensbedingungen und Integrationsangebote informieren.

Dazu müssen die Gemeinden eine strategische und eine operative Leitung bestimmen. Letztere ist die Integrationsbeauftragte, welche für die Durchführung dieser Gespräche verantwortlich ist. Bund und Kanton leisten dafür momentan noch finanzielle Beiträge. So gibt es die Fallpauschale von 200 Franken pro Gespräch. Hinzu kommt der Sockelbeitrag von 7 Franken pro ausländischer Einwohner. Falls für die Gespräche ein Dolmetscher beigezogen werden muss, werden auch diese Kosten übernommen.

Selbstverständlich können die Gespräche auch durch Mitarbeitende mit sprachlich hohen Kompetenzen durchgeführt werden. Der Gemeinderat legte für die strategische Leitung das Gemeindepräsidium fest. Als Integrationsbeauftragte wird die Leiterin der Einwohnerdienste, Janine Wimmer, gewählt.

In Kürze

  • Die Kultur- und Jugendkommission ist bereits wieder am Organisieren der nächstjährigen Jubilarenreise, welche am Montag, 4. Juni, stattfindet. Die Fahrt soll ins Emmental führen. Die Senioren werden rechtzeitig mit der Einladung bedient. Wie immer dürfen die Einwohnerinnen und die Einwohner ab 70 Jahren daran teilnehmen. Der Gemeinderat gab den Kredit über 25'000 Franken dafür frei.
  • Im Rahmen der jährlichen Sanierungsarbeiten findet an der Oltnerstrasse eine Sanierung der Strassenbeleuchtung statt. 26 Leuchten werden durch LED-Leuchten ersetzt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 26 717 Franken. Die Arbeiten werden durch die Firma Aare Energie AG, Olten, ausgeführt.
  • Für den Ausbau der Zilempstrasse liegen nun die definitiven Belastungsflächenpläne und die Perimeterkosten vor. Der Rat verabschiedete diese. Die Beitragsverfügung wird den betroffenen Eigentümern anfangs 2018 zugestellt.
  • Seit über sechs Jahren führt die Einwohnergemeinde Niedergösgen auch die Einwohnerkontrolle der Gemeinde Rohr. Die Rohrer haben auf Mitte 2018 den Vertrag gekündigt, weil sich andere Möglichkeiten anbieten, die der Rohrer Bevölkerung den Service wieder näher an ihre Gemeinde bringen würden.
  • Der Gemeinderat unterstützt die Pro Senectute des Kantons Solothurn mit einem einmaligen Beitrag von 2000 Franken.
  • Der Gemeinderat lobt den gemeindeeigenen Winterdienst. Der Werkhofchef ist zusammen mit seinem Team und den Gebrüder Meier bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz und sorgt für schnee- und eisfreie Strassen.

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