Däniken
KKW Gösgen produzierte 8 Milliarden Kilowattstunden Strom

Die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG genehmigte den Jahresabschluss 2015. Das KKG erzeugte im 36. Betriebsjahr netto 7,97 Milliarden Kilowattstunden Strom und investierte 96 Mio. Franken in die Anlagen.

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KKW Gösgen.

KKW Gösgen.

Aargauer Zeitung

Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) erzeugte im 36. Betriebsjahr netto 7,97 Milliarden Kilowattstunden Strom. Im Vorjahr waren es 8,02 Milliarden.

Wie aus der Mitteilung der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG hervorgeht, beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 die Jahreskosten zulasten der Partner auf rund 408,2 Mio. Franken. Das sind 135,9 Mio. Franken mehr als im angepassten Vorjahr

Die Produktionskosten des KKG betrugen damit 5,12 Rp./kWh.

Im Berichtsjahr wurden «zur langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit und zur kontinuierlichen Steigerung der Sicherheit» 96 Mio. Franken in anlage-technische Verbesserungen und substanzerhaltende Massnahmen investiert, heisst es weiter.

Zudem zahlte die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG insgesamt 50,9 Mio. Franken in die unter staatlicher Aufsicht stehenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds ein.

Die Gesellschaft ist als Partnerwerk geführt, dessen Aktionäre die gesamte Energieproduktion übernehmen und im Gegenzug die sich ergebenden Jahreskosten erstatten.

Wechsel im Verwaltungsrat

Im KKG-Verwaltungsrat ergeben sich folgende Änderungen: Peter Lustenberger, Vertreter der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) im KKG-Verwaltungsrat, hat seine Demission auf die Generalversammlung vom 17. Mai 2016 eingereicht. Seine Nachfolge wird bis zur Generalversammlung vorgeschlagen.

Als Nachfolger des verstorbenen Verwaltungsratsmitglieds André Moro schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung Herrn Marcel Ottenkamp, Leiter Energiewirtschaft von Energie Wasser Bern (ewb), vor. (mgt)

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