Gösgen

Keine Angst: Das Rauschen des Kernkraftwerk ist Teil der Jahresrevision

Blick auf das Kernkraftwerk Gösgen - aufgenommen Ende Juni 2011 während der Jahresrevision. (Archiv)

Blick auf das Kernkraftwerk Gösgen - aufgenommen Ende Juni 2011 während der Jahresrevision. (Archiv)

Bei der Jahresrevision des Kernkraftwerks Gösgen werden einige Brennelemente ausgetauscht sowie die Reaktordruckbehälter geprüft.

Nach dem vergangenen 38. Betriebszyklus wird das Atomkraftwerk Gösgen abgeschalten, um die jährliche Revision durchzuführen. Dabei werden 36 der insgesamt 177 Brennelemente ersetzt, wie die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG mitteilt. «Zusätzlich zum Brennelementwechsel werden umfangreiche wiederkehrende Prüfungen und Instandhaltungsarbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten durchgeführt.»

Ein Schwerpunkt liegt auf der Ultraschallprüfung des Reaktordurckbehalters. Auch eine Leckratenprüfung wird durchgeführt, um den Sicherheitsbehäter zu prüfen, der die nuklearen Komponenten des Kraftwerks umschlisst.

Am Sonntagmorgen wird zudem eine Prüfung des Frischdampfsicherheitsventils durchgeführt. «Beim Öffnen des Ventils wird Dampf aus dem nichtnuklearen Teil der Anlage sicht- und hörbar abgeblasen», so die Medienmitteilung, «das dabei entstehende Rauschen ist in der näheren Umgebung des Kraftwerks wahrnehmbar.» (mgt)

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