Zivilschutzanlage Täli

Kanton belegt bald die Asylunterkunft in Gretzenbach

In 14 Tagen werden die ersten Asylbewerber die Unterkunft in Gretzenbach beziehen. (Archivbild)

In 14 Tagen werden die ersten Asylbewerber die Unterkunft in Gretzenbach beziehen. (Archivbild)

Nicht mehr lange und die ersten Bewohner werden das Durchgangszentrum in der Zivilschutzanlage Täli beziehen.

«In den nächsten 14 Tagen» würden die ersten Asylbewerber in das neue kantonale Durchgangszentrum in der Gretzenbacher Zivilschutzanlage Täli einziehen. Das teilte David Kummer, Leiter der Abteilung Sozialleistungen und Existenzsicherung im kantonalen Amt für soziale Sicherheit (ASO), gestern auf Anfrage mit. Die Bevölkerung von Gretzenbach wurde mit einem Flyer des ASO und der Gemeinde informiert. Ob sich die Asylunterkunft mit maximal 100 Plätzen ganz füllen werde, müsse sich erst zeigen, sagte Kummer: «Das ist abhängig von den Zuweisungen von Asylbewerbern durch den Bund.»

Auf dem Flyer stellt das ASO in Aussicht, dass mit geeigneten Massnahmen ein «störungsfreier und geregelter Betrieb» angestrebt werde. So wurden Abmachungen mit dem Cevi und dem FC Däniken-Gretzenbach getroffen. Das direkt über dem «Täli» gelegene Cevi-Haus mit Umgebung darf von den Asylsuchenden nicht benutzt werden, der Fussballplatz Grabacker nur ausserhalb der Spiele und Trainings des FC.

Die Unterkunft wird im Auftrag des ASO von der Firma ORS geführt. Zentrumsleiter ist Roman Jucker. Für die Bevölkerung wurde eine Hotline eingerichtet, über die sie jederzeit mit der Zentrumsleitung in Kontakt treten kann. Es besteht eine Begleitgruppe, in der David Kummer vom ASO, Monika Eicher und Werner Ramel vom Gemeinderat, Ruth Liechti als Vertreterin der Anwohnerschaft, die Zentrumsleitung sowie der Polizeiposten Schönenwerd und der Werkhof Gretzenbach vertreten sind. (cva)

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