Obergösgen
Jahresrechnung besser als budgetiert

Die Jahresrechnung 2017 von der Gemeinde Obergösgen schliesst mit einem Aufwandüberschuss von über 62'000 Franken. Budgetiert waren rund 193'000 Franken.

Beatrice Mackuth
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Zur geplanten Überbauung Steinengasse sind keine Einsprachen zur Baubewilligung eingegangen.

Zur geplanten Überbauung Steinengasse sind keine Einsprachen zur Baubewilligung eingegangen.

Zur Verfügung gestellt

Der Gemeindeverwalter, Markus Straumann, konnte dem Gemeinderat Obergösgen an der Sitzung vom 7. Mai eine zufriedenstellende Rechnung 2017 präsentieren. Die Rechnung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 64'284.30 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 193'300.

Der Aufwandüberschuss resultiert insbesondere aus Mindererträgen bei den Gemeindesteuern juristischer Personen und nicht beeinflussbaren Beiträgen an die gesetzliche Sozialhilfe. Somit beträgt das Eigenkapital der allgemeinen Rechnung nun 3,49 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen im Jahr 2017 betrugen 1,4 Millionen Franken. Die Nettoverschuldung pro Kopf der Bevölkerung beträgt 524 Franken. Die Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Abfallbeseitigung schliessen je mit einem Ertragsüberschuss ab. Das Eigenkapital der Abwasserentsorgung liegt nach Einlage des Ertragsüberschusses bei 797'000 Franken und das der Abfallbeseitigung bei 127'000 Franken.

Der Gemeinderat hat den Rechnungsabschluss 2017 einstimmig zuhanden der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2018 verabschiedet.

Steinengasse und Hardmatt

Der Gemeinderat nahm zur Kenntnis, dass zur geplanten Überbauung Steinengasse keine Einsprachen zur Baubewilligung eingegangen sind. Das Genehmigungsverfahren sollte gegen Ende Mai abgeschlossen sein, sodass der Baustart anschliessend erfolgen könnte.
Der Gemeinderat nahm ebenfalls zur Kenntnis, dass auch zur Baueingabe der Sanierung der gemeindeeigenen Mehrzweckhalle keine Einsprachen eingegangen sind. Dem Projektstart von Anfang Juli 2018 steht nichts mehr im Weg. Das Terminprogramm sieht vor, dass im November 2018 die Rohbauarbeiten und im März 2019 die Ausbauarbeiten abgeschlossen sein werden, sodass Anfang April 2019 die neu sanierte Mehrzweckhalle wieder der Einwohnergemeinde übergeben werden kann.

Präsentation der Projektideen

Die fünf Ideen für die Kreiselgestaltung können in der Woche vom 22. bis 26. Mai 2018 auf der Obergösger Gemeindeverwaltung während den Schalteröffnungszeiten und zusätzlich am Dienstag- und Donnerstagabend von 18 bis 20 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 11 Uhr besichtigt werden.

Viele Ideen für Kreiselgestaltung

Der Gemeinderat war sehr erfreut, dass die Ausschreibung für die Kreiselinnengestaltung auf reges Interesse gestossen ist. Die eingereichten Ideen wurden durch die Arbeitsgruppe Kreiselgestaltung auf Einhaltung der Pflichtkriterien geprüft. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kreiselgestaltung und des Gemeinderats, war hocherfreut, mit wie viel Mühe und Enthusiasmus die Vorschläge ausgearbeitet wurden. Die Jury selektionierte – wie von der Ausschreibung vorgesehen - die fünf Ideen, welche nun der Bevölkerung von Obergösgen präsentiert werden (siehe Hinweis links). Jede Einwohnerin und jeder Einwohner von Obergösgen kann im Rahmen dieser Präsentation seine Stimme für eine Projektidee abgeben. Das Siegerprojekt dient dann als Grundlage für die Kreiselinnengestaltung. Die Abstimmung erfolgt in Form des relativen Mehrs. Die Prämierung der fünf besten Ideen und des Siegerprojekts erfolgt anlässlich der Gemeindeversammlung vom Montag, 11. Juni 2018 um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Obergösgen.

In Kürze

  • Der Gemeinderat erachtet das Projekt «Öisi Aare» als sehr wichtig für die ganze Region und im Speziellen für das Naherholungsgebiet an der Aare. Die Kostenbeteiligung von 2460 Franken pro Jahr hatte Obergösgen bereits im Budget. «Öisi Aare» ist nicht nur eine Massnahme gegen Littering, wildes Campieren, Verkehr, Lärm und Sicherheit, sondern es ist weit mehr als das. «Öisi Aare» soll noch bekannter werden und damit zu einem positiven Standortfaktor beitragen.
  • Aufgrund der Schwangerschaft der aktuellen Stelleninhaberin muss eine Stelle auf der Verwaltung neu besetzt werden. Die frühere Lernende, Flavia Brügger, wohnhaft in Lostorf, wird die Stelle übernehmen. Sie kennt die Verwaltung sehr gut und kann die Aufgaben ab dem ersten Tag ohne grosse Einarbeitung wahrnehmen. Sie tritt die Stelle per 1. Juli 2018 an.
  • Im März waren 54 (Februar 46) Personen aus Obergösgen arbeitslos gemeldet.

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