Lostorf

Intensives jahr für die Jugendarbeit OJALO

Martinskeller

Die Offene Jugendarbeit Lostorf (OJALO) ist bereits seit 2013 in Betrieb. Mit dem Verein Jugend und Freizeit wurde im Jahre 2016 eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen.

Die Offene Jugendarbeit Lostorf (OJALO) ist bereits seit 2013 in Betrieb. Mit dem Verein Jugend und Freizeit wurde im Jahre 2016 eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Seit 2017 beteiligt sich auch die Gemeinde Obergösgen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Offene Jugendarbeit etabliert. Die regelmässige Präsenz auf den verschiedenen Treffpunkten und das Projekt Bauwagen stiessen bei den Jugendlichen auf grosse Resonanz. Während fast einem Jahr haben zahlreiche Jugendliche tatkräftig beim Umbau des Bauwagens angepackt. In Lostorf wurde ein zweiter mobiler Container zur selbstständigen Nutzung zur Verfügung gestellt (siehe Ausgabe vom Donnerstag). Der engagierte Einsatz der Jugendgruppen zeigt, dass diese selbstorganisierten Räume einem grossen Bedürfnis entsprechen.

Aufgrund positiver Rückmeldungen der Jugendlichen konnte der regionale Girls & Boys Day zwei weitere Male veranstaltet werden. Sowohl in Lostorf als auch in Obergösgen stand eine Streetsoccer-Anlage während mehreren Wochen zur freien Verfügung. Im Rahmen der Strassenliga Nordwestschweiz organisierte die OJALO Turniere, wobei sich die besten Teams aus Lostorf und Obergösgen bis in den Final des Swiss Cups in Biel vorkämpften.

Die am Jugendmitwirkungstag 2016 lancierte Ferien- und Sackgeldjobbörse wurde im 2017 umgesetzt. Leider konnten trotz zahlreichen Werbemassnahmen nicht ausreichend Jobangebote gefunden werden. Mit der erstmaligen Durchführung des Sommerfests beim Pfarrhof, der Jugendecke am Beizlifest in Obergösgen und der Präsenz am Dorfmäret in Lostorf war die OJALO an mehreren Dorfanlässen beteiligt.

Steigende Nutzerzahlen

Das vielfältige Angebot im Jahr 2017, der Ausbau in Obergösgen und die vielseitige Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Organisationen haben dazu geführt, dass die Nutzerzahlen der OJALO weiter gestiegen sind und die Vernetzung ausgebaut wurde. Die Anlaufstelle in Lostorf wurde von 54 Prozent der Jugendlichen aus Lostorf und von 43,1 Prozent der Jugendlichen aus Obergösgen besucht. Die OJALO blickt auf ein intensives Jahr mit einem vielfältigen Programm und einer engagierten Beteiligung von Jugendlichen zurück. Unter bester Verdankung an alle Beteiligten genehmigte der Gemeinderat den Jahresbericht. (mvd)

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